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Veranstaltungsverbote & Drehstop: Wer zahlt die Zeche?

Bayern ist Kulturstaat. Was so in der Verfassung steht, muss nun auf den Prüfstand: Drehverbote, Veranstaltungsverbote. Bis heute gab es keine Gedanken über eine Entschädigung für dieses Tätigkeitsverbot einer ganzen Branche. Und das, obwohl Kultur das Letzte sein wird, was in einem Exit-Szenario zum Zuge kommen wird. Denn Kultur lebt von Gemeinschaft, Gästen und Publikum; Film vom „normalen“ Leben, ohne Maske.

Die Staatsregierung hat sich Ende März aus den Soforthilfen verabschiedet: für Solo-Selbstständige und Unternehmen bis 10 MA keine Landes-Hilfe mehr. Bei LfA und KfW Krediten hakt es noch immer. Auch Ministerien verweisen inzwischen auf die Jobcenter. Sieht so die viel beschworene Rettung unserer Kultur, wie wir sie kennen, aus?Wer wird den Institutionen, die überleben, wieder Leben einhauchen nach der Krise? Und gibt es Dinge, die wir aus der Krise mitnehmen können, um unsere Film- und Kulturlandschaft beim Neustart für alle Akteurinnen und Akteure nachhaltig und krisenfest zu gestalten?

Ein Gespräch mit Grünen Vertreter*innen von Bundes-, Landes- und Stadtebene, Gewerkschaft, Verbänden – und Dir.

Gleich anmelden:
https://attendee.gotowebinar.com/register/6022716084760467468

Mit dabei:
Erhard Grundl, MdB Sanne Kurz MdL
Satu Siegemund, Vorstand BVR – Bundesverband Regie e.V.
Annette Katharina Greca, ver.di München & Region ver.di Bayern connexx.av / ver.di FilmUnion
David Süß, Stadtrat, Vorsitzender Verband der Münchener Kulturveranstalter e.V.:


Fotocredit Porträt Satu Siegemund: Heike Ulrich