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Die Eine-Million-Euro-Frage: Was ist eine Großveranstaltung?
Bis gestern waren alle Veranstaltungen verboten. Bis Ende August sind „Großveranstaltungen“ verboten. Was aber diese ominöse, bis Ende August verbotene „Großveranstaltung“ ist?! – Wir haben für Euch bei der Söder-Regierung mal nachgefragt. Leider zeigt die Antwort, dass die CSU/FW-Koalition Verantwortung scheut und immer noch nicht verstanden hat, was es noch dringender als Lockerungen braucht: klare Worte und Rechtssicherheit.
Lockerungen für Kultur gibt es, wenn es nach dem Trio Söder-Sibler-Gerlach geht, da, wo „Don Carlos“ auf dem Programm steht. Vielleicht haben auch Kinos Glück, zumindest wenn sie Open-Airs anbieten. Dass man auch ohne Stuhlreihen mit Abstand Kultur genießen kann, dass jede Form von Kultur Lockerungen verträgt, dass auch Subkultur Infektionsschutz-taugliche Ideen braucht – für uns Grüne ohnehin klar.
Klar ist für uns Grüne auch, dass man mit weniger Menschen im Raum weniger Geld verdient. Und dass es darum Hilfen braucht – auch und gerade in der Zeit der Lockerung. Veranstaltungsverbote sind Tätigkeitsverbote, darum braucht es Entschädigung. Ob Club, Verein, der z.B. Kindern Klassik näherbringt, Theater oder Schausteller, Varieté, Opernhaus, Musicalbühne oder Tourneebetrieb: Unsere Ideen für einen Kulturrettungsschirm und einen Rettungsfonds Kultur liegen auf dem Tisch.
Rechtssicher planen oder ohne Regressklagen absagen: Darum braucht es Rechtssicherheit
Dass man aber schlicht gar, gar, gar nichts planen kann, weder Infektionsschutz noch Spielbetrieb, wenn man nur mitten im Nebel steht, das schadet einer Branche noch mehr als alles andere. Für die Nebelkerze bedanken wir uns bei der GroKo. Die Söder-Regierung nebelt aber fleißig mit, denn wo andere Länder klare Angaben machen, fährt die CSU/FW-Koalition auf Sicht und lädt Verantwortung ab.
Dabei hatten wir nur mal eine ganz einfache Frage…
Ich frage die Staatsregierung, da bis 31.08.2020 Großveranstaltungen in Bayern untersagt sind, was genau sie unter „Großveranstaltung“ versteht und unter welchen Auflagen Veranstaltungen hinsichtlich einer definierten Teilnehmer*innen-Anzahl unter freiem Himmel sowie in Innenräumen unter Beachtung von Infektionsschutzauflagen für Teilnehmer*innen und Publikum wie z.B. Abstandsregelung, Maskenpflicht oder Bewegung statt Aufenthalt etc. umzusetzen wären?
unsere Kleine Anfrage „Grossveranstaltung“ vom 04.05.2020 – danke @Tessa Ganserer!
Die Antwort der Staatsregierung, wie gewohnt das Problem umschiffend:
(…) Eine rechtliche Regelung dazu für den Freistaat Bayern besteht bisher nicht und wird erst zu gegebener Zeit erfolgen. (…) Daher gilt derzeit bis zunächst 17. Mai 2020 bayernweit ein grundsätzliches Verbot von Veranstaltungen mit der Möglichkeit von Ausnahmegenehmigungen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde, soweit dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist. Wird eine Ausnahmegenehmigung beantragt, entscheidet die Kreisverwaltungsbehörde in eigener Zuständigkeit über die Erteilung und über die gegebenenfalls erforderlichen Auflagen. Landesweit einheitliche rechtliche Vorgaben bestehen dazu wegen der Vielfalt der möglichen Fallgestaltungen und Besonderheiten des jeweiligen Einzelfalls nicht.
unsere Kleine Anfrage „Grossveranstaltung“ vom 04.05.2020 – danke @Tessa Ganserer!
Lichtblick: Kommunen sollen selbst entscheiden
Obwohl es traurig ist, dass die Söder-Regierung sich hier aus der Verantwortung stiehlt, ist es doch tröstlich zu sehen, dass die Kommunen mit dieser Antwort klare staatliche Weisung bekommen, nicht weiter auf staatliche Weisung zu warten, sondern selbst zu handeln.
Wie das beispielsweise in München passiert, zeigt Christian Stückl mit dem Münchner Kulturreferenten. Ich hoffe, die kommunalen Antstrengungen gelten für die gesamte Szene.
Last not least: Wenn die Säle und Hallen halb leer sein werden, muss klar sein, dass es auch Hilfe braucht, wenn man wieder arbeiten und spielen darf.
Pressemitteilung: „Kultur ist nicht nur Don Carlos“ – Öffnungen für die gesamte Kulturszene ermöglichen
Sanne Kurz fordert Planungssicherheit für Veranstaltungen
Zu den heute vorgestellten Öffnungsplänen für den Kultursektor erklärt die kulturpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Sanne Kurz: „Nach Fußball und Biergarten gibt es endlich auch in Bayern ein Konzept für die Kultur. Leider hat die Söder-Regierung nicht verstanden, dass neben klassischen Konzerten auch die Popkultur und die Freie Szene zur Kultur gehören. Denn Kultur heißt nicht nur, in Sitzreihen jemanden auf einer Bühne zuzuhören.“
Wir Grüne haben Planungssicherheit für unsere Veranstalterinnen und Veranstalter gefordert. Allerdings für den gesamten Kulturbereich und nicht nur für einzelne Teilbereiche. Für Musik-Livespielstätten wie beispielsweise Clubs wären Open Air-Veranstaltungen mit Abstand im Sommer ein Überlebenskonzept gewesen. „Die CSU/FW-Regierung verschenkt hier eine Chance. Popkultur ist genauso wie Ballett oder Oper im Freien mit Abstandsmarkierungen möglich. Performative Formate wie Video-Walks gehen komplett kontaktfrei. Längst gibt es sogar für Tanzveranstaltungen unter freiem Himmel Funk-Kopfhörer für das Publikum“, so Sanne Kurz.
Den grünen Antrag auf Planungssicherheit für Veranstaltungen wurde im Ausschuss für Gesundheit und Pflege mit den Stimmen der Regierungsfraktionen abgelehnt. Im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst wird er höchstwahrscheinlich am Mittwoch, 27. Mai 2020, ab 9.15 Uhr, behandelt.
Mehr Hintergrund zu unserem Antrag bzw. zu „Don Carlos“ & beyond findet man hier.
Pressemitteilung: Planungssicherheit für Veranstaltungsbranche herstellen
- Sanne Kurz fordert Stufenplan, wann Veranstaltungen welcher Größe und unter welchen Bedingungen bis Ende des Jahres stattfinden dürfen
Die Landtags-Grünen fordern Planungssicherheit für die Veranstaltungsbranche. Bis Ende August sind aufgrund der Corona-Krise Großveranstaltungen in Bayern verboten, darüber hinaus aber gibt es noch keine Vorgaben. „Veranstaltungen schüttelt man nicht einfach aus dem Ärmel. Das gilt schon für kleinere Geburtstagsfeiern. Großveranstaltungen wie Konzerte und Open-Airs erfordern monatelangen Planungsaufwand“, erklärt die kulturpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Sanne Kurz. „Jetzt wird für den Herbst in Bayern organisiert und deshalb braucht es jetzt Planungssicherheit für die die Veranstaltungsbranche.“
Die Landtags-Grünen fordern, bis Anfang Mai einen Stufenplan vorzulegen, wann Veranstaltungen welcher Größe und unter welchen Bedingungen bis Ende des Jahres stattfinden dürfen. „Genauso viel Arbeit wie das Organisieren macht das Absagen oder Verschieben. Wir dürfen hier nicht eine gesamte Branche, die aus klar ersichtlichen Gründen viel Vorlauf braucht, weiter im Dunkeln tappen lassen“, so Sanne Kurz. „Hier braucht es klare Richtlinien – auch für die örtlichen Verwaltungen, die nicht wissen, wie sie was wann genehmigen können.“
„Licht an“ für mehr Planungssicherheit fordert auch Andrea Blahetek-Hauzenberger, Geschäftsführerin von Global Concerts GmbH, die in München jährlich an die 100 Konzerte (Club bis Stadion) von Künstlern wie Pur, Limp Bizkit, Zucchero, Aerosmith oder La BrassBanda veranstalten: „Wir haben Line-Ups für den Herbst. Man beginnt jetzt schon mit der Planung, diese Konzerte auf 2021 zu verschieben. Die Margen im Kulturbereich sind klein und die Verluste auch bei den ganzen Dienstleistern wie Vermieter, Verleiher, Cateringfirmen, Stagehand- und Security Firmen etc., immens. Konzerte und andere Live Events wurden als Erstes verboten und werden wohl als Letztes wieder erlaubt werden. Kurzfristiges erlauben oder verbieten hilft uns leider gar nicht. Wir brauchen Planungssicherheit und Hilfen! Die Veranstaltungsbranche ist systemrelevant, denn die privatwirtschaftlichen organisierten Veranstalter betreuen zwischen zwei Drittel und drei Viertel des gesamten Musikmarktes. Unsubventioniert und steuerzahlend. Von Anfang an haben wir gesagt: Ja, Infektionsschutz ist wichtig. Aber wir brauchen auch Lösungen, wie eine Öffnung gehen könnte.“
Veranstaltungen brauchen Planungssicherheit
Sie wurden als Erstes gestrichen und werden als Letztes wieder erlaubt: Veranstaltungen. Ob Rockkonzert oder Klassik-Genuss, ob Straßenfestival, Weinfest, Bierzelt oder „Kärwa“-Kirchweih, ob Open-Air oder Freilichtspiele.
Alles ist dicht. Alles bleibt dicht – vermutlich.
Denn klare Worte, was genau unter den verbotenen Großveranstaltungen zu verstehen ist, liefert die CSU/FW-Regierung leider nicht. Auch Leitlinien, was wie erlaubt sein könnte, fehlen komplett. Stattdessen: Rasenmäherpolitik. Wichtig wären sie, diese klaren, frühzeitigen und langfristigen Worte. Für kleine Theater und Kellerbühnen, für großes Konzert- und Eventmanagement. Nicht zuletzt auch, um Veranstaltungen überhaupt absagen zu können. Wie konnte es so weit kommen?!
Rasenmäherpolitik
Anfang März 2020. Der Abschied von der Kultur. – Was mit wenigen Webasto-Corona-Fällen leicht zu bewältigen schien, trifft uns in Bayern nach unverantwortlichem Verhalten in den Skigebieten der Alpen mit voller Wucht. Lässt man die braungebrannten Heimkehrenden noch munter im Schulhof Viren verbreiten, sind Kulturorte, Veranstaltungen und Clubs schnell dicht gemacht, zugenagelt, abgesperrt. Viele haben auch aus Eigenverantwortung schon vorab gehandelt. Wer will schon schuld an Toten sein?!
Infektionschutz ist der Branche wichtig.
Die Umstellung auf Notbetrieb beginnt. – Kurzarbeit wird angemeldet, Events werden auf Sommer geschoben, Tickets erstattet, Fans getröstet, private Rettungsschirme gespannt, Hausbanken kontaktiert. Die Schwarz-Orange Koalition produziert derweil Allgemeinverfügungen und neue Infos im Stundentakt: Ausgangsbeschränkungen bis 19. April, Veranstaltungsverbote bis 16. April, dann doch bis Anfang Mai.
Selbsthilfe ist das, was bleibt. – Ob Schaustellerei oder Clubbetrieb, ob Angebot von Gastspielen oder Konzert, ob Straßenfestival-Orga oder Volksfest-Veranstaltung: Dort, wo man an Kultur für Bayern arbeitet, ist man kreativ, startet Crowdfunding, Gutscheinverkauf, Spendenaktionen. Doch Einkünfte sind weg. Solidarität, Alternativen, Hilfe ist das, was bleibt. Viel bleibt also nicht. Ein Hut, der herumgeht, ist kein Wirtschaftsmodell.
Man organisiert Protest. – Letztes Aufbäumen? Letzter Akt, bevor der Vorhang fällt? Versteht denn niemand, dass es hier um den Erhalt einer kompletten kulturellen Infrastruktur geht? Dass es einer Branche die Luft abschnürt, wenn – wie Ende April geschehen – wenige Tage vor Ende der Verbote eben diese Verbote verlängert werden, ohne Vorlauf, ohne Vorwarnung? Wären die Verbote so kurzfristig gefallen, hätte es auch wenig geholfen, denn:
Events schütteln sich nicht in drei Tagen aus dem Ärmel!
Großveranstaltungen schon gar nicht. Womit wir wieder am Beginn angelangt wären: Was sind Großveranstaltungen?
Während die durch die Corona-Pandemie bedingten Einschränkungen in manchen Bereichen ab Anfang Mai gelockert werden, sollen eben diese dubiosen „Großveranstaltungen“ mindestens bis zum 31. August weiterhin untersagt bleiben. Aber wo fängt „groß“ an? Bei 100, bei 1000 Personen? Und was ist ab 1. September? Plopp – und plötzlich geht wieder Olympiastadion, Herbstplärrer und Oben-Ohne-Festival?! Wohl kaum. Aber wann geht was wie?
Rechtsverbindlichkeit braucht klare Ansagen.
Wir Grüne Fraktion Bayern fordern klare Ansagen und Planungssicherheit für die bayerische Veranstaltungsbranche! Der von uns geforderte Stufenplan kann Exit-Strategie und Wegweiser sein, ohne den Infektionsschutz zu vernachlässigen. Klare Hygiene- und Infektionsschutz-Vorgaben könnten Richtschnur werden, auf die die Betriebe hinarbeiten könnten. Dafür müsste die CSU/FW-Staatsregierung aber erst mal liefern:
- Wie viele Menschen dürfen an einem Ort sein,
- welche Abstandsregeln gelten bei Veranstaltungen innen und außen,
- Mundschutz ja oder nein,
- wie oft muss was desinfiziert werden,
- wie ist mit Sanitäranlagen umzugehen,
- wie viele Menschen dürfen sich pro 10, 100, 1000 Quadratmeter in Innen- oder Außenbereichen tummeln und
- wieso kann es keine bestuhlten Open-Air-Veranstaltungen geben?
Sogar Autokinos sind in Bayern nur eins: geschlossen.
Individuelle Vorgaben statt Rasenmäherpolitik: Ja, die Staatsregierung muss hier liefern! Denn es ist nicht zuletzt die Planungs- und Rechtsunsicherheit, die den Veranstalter*innen im Kultur- und Unterhaltungsbereich – von Konzert bis Freizeitpark – die Luft abschnürt. Auf der Basis nebulöser Ansagen und Ad-hoc-Verlängerungen lässt sich jedoch kein neues Geschäftsmodell auf solide Füße stellen, kein Finanzierungsbedarf einschätzen, keine Verschiebung planen.
Publikum, Gäste: Alle vermissen bayerischen Kulturorte.
Unser Antrag „Planungssicherheit für Veranstaltungen herstellen“ ist der dringend nötige Weckruf, damit die Bühnen und Bretter, die Straßen und Plätze, die für eine ganze Menge Menschen die Welt bedeuten und die nun mal Geld kosten, nach der Krise nicht nicht öde und leer bleiben.
Handeln wir nicht, gibt es Kultur nur noch auf Netflix.
Dass es, wenn es so weitergeht wie bisher, einen Rettungsschirm für die Kultur-Infrastruktur Bayerns brauchen wird? Ja. Das wird es brauchen. Das wird es brauchen, wenn wir nach der Krise Kultur weiter auf unseren Straßen und Plätzen, in unseren Dörfern und Städten wollen – und nicht nur auf Netflix. Mehr dazu demnächst, in diesem Theater.
Weiterlesen, Updates, Hintergründe:
- Unsere Anfrage – Antwort der Söder-Regierung: Was sind Großveranstaltungen?
- Die Kinobranche hat Ideen zum Infektionsschutz – und Überlebensängste – SZ Artikel „Popcorn vs. Mundschutz“ vom 22.04.2020 und „Leere Leinwände“ SZ vom 29.04.2020
- Volksfeste fallen aus – Quasi-Berufsverbot für Schausteller – Rosenheim widersetzt sich dem Trend – Merkur zur „Absagenflut von Volksfesten“ am 24.04.
- München-Musik Chef über die „Die Kurzfristigkeit der Verbote“ in der SZ vom 28.04.2020
- „Solange wir keine klaren Ansagen vonseiten der Politik haben, müssen Veranstaltungen im Vorverkauf gehalten werden, weil die Verträge mit den Künstlern, dem Veranstaltungsort, den beteiligten Dienstleistern, vor allem aber dem Publikum gültig bleiben. Veranstalter können nicht von sich aus absagen, weil sie sonst von Künstlern und Zuschauern auf Vertragsbruch verklagt werden könnten.
Es geht sowieso längst nicht mehr darum, neue Konzerte zu planen. Viele Hallen lassen sich momentan für die kommenden Monate gar nicht mieten, weil auch die Betreiber erst mal Klarheit wollen.“ – „Das Angebot wird leiden“, SZ vom 26.04.2020 - „Leere Bühnen“, SZ vom 26.04.2020 – Darin die „seltsam ungleiche Schicksalsgemeinschaft aus Popkonzerten, Freizeitparks und Kleinkunstbühnen“, die „real am Abgrund steht, große und kleine Entertainer umfassend, Kabarettisten wie Zirkusartisten versammelnd“ – „Angesichts des seit Mitte April denkbar schwammig formulierten Veranstaltungsverbotes, das einem partiellen Berufsverbot gleichkommt, stehen Veranstalter vor dramatischen Verwerfungen. Es geht, sagt Jens Michow vom Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft, um mehr als 123 Millionen Tickets für Konzerte und sonstige Veranstaltungen, die jährlich einen Umsatz von rund fünf Milliarden Euro ausmachen“. Im Interview Marek Lieberberg. „Der Mann, der The Who und Pink Floyd nach Deutschland gebracht hat, der die Konzerte von Madonna und Bruce Springsteen organisiert und dafür sorgt, dass Deutschland keine Pop-Diaspora ist. Laut Wikipedia ist er „ein deutscher Konzert-Veranstalter“. Stimmt, aber eigentlich ist Marek Lieberberg, der im Nebenberuf Deutschland-Chef von Live Nation Entertainment ist, hauptberuflich eine deutsche Legende. Er ist ein Kronzeuge für die Lage der Unterhaltungsbranche.“
Zukunftswerkstatt Kunst trifft Grün: Dokumentation jetzt verfügbar!
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KUNST TRIFFT GRÜN – Damit zeigen wir Grüne im Bayerischen Landtag seit vielen Jahren unsere Wertschätzung für Kunst und Kultur in Bayern. In der Vergangenheit wurde KUNST TRIFFT GRÜN so zum festen Termin im Kalender der Kunst- und Kulturschaffenden im Freistaat: Mit Gelegenheit zum Austausch, direktem Draht in die Kulturpolitik und Wiedersehen von alten und neuen Gesichtern der bayerischen Kreativszene.

Mit Beginn der neuen Legislaturperiode sind wir Grüne zweitstärkste Kraft im Bayerischen Landtag geworden. Gestärkt wurde auch unsere Grüne Kulturpolitik: Mit mir, Sanne Kurz, zog erstmals für uns Grüne eine Frau in den Landtag ein, die selbst aus der Kreativszene kommt.

Mein Blick von innen stammt aus über 20 Jahren Erfahrung als Filmemacherin, einem Kunsthochschulstudium sowie aus meiner Tätigkeit im performativen Bereich und in der Fotografie.

Als Mutter von vier Kindern und mit 12 Jahren „alleinerziehend“ auf dem Buckel, kenne ich auch die Herausforderungen des künstlerischen Schaffens mit Familie gut. Mehrjährige Arbeitsaufenthalte im Ausland zeigten mir, wie Gleichstellung, soziale Absicherung und Förderung andernorts angepackt werden. Die Arbeit in Lehre und Kultureller Bildung kenne ich ebenso aus eigener Erfahrung wie die Chancen und Tücken einer Existenz zwischen Kreativwirtschaft und Förderdschungel.

Um sich für die Belange der Kulturschaffenden im Freistaat perfekt einsetzen zu können, sitze ich als unsere Grüne Sprecherin für Kulturpolitik und Film im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst, wo wichtige kulturpolitische Weichen gestellt werden. Weiter gut vernetzt mit der Szene bin ich als Teil von democraticArts, als Mitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler (BBK), als Vorstandsmitglied beim Paul Klinger Künstlersozialwerk und als Lehrbeauftragte.
Kulturpolitik von innen gedacht. Mit diesem Ansatz haben wir auch KUNST TRIFFT GRÜN auf eine neue Stufe gehoben: Im November luden wir erstmals zur ZUKUNFTSWERKSTATT. Was würden uns die Gäste aus ganz Bayern, alles selbst Aktive im Kunst- und Kulturbetrieb, mitgeben? Arbeiten wir an dem, was gerade am dringlichsten brennt? Welche Ideen und Lösungsansätze hat die Kunst- und Kulturszene für sich selbst? Was sind Themen, welchen wir im Landtag noch mehr Gehör verschaffen müssen?

Grüne Klimawoche München Ost
2018 begann der Sommer schon im April: „Wissen’S, wenn’s jetzt scho 30 Grad hot, do hob i Angst, dass bei mir im Sommer ’s Licht ausgeht!“ meinte eine ältere Dame bei der Mikroplastik-Scan-Aktion im Frühjahr zu mir. Und sie lag nicht falsch. Auch der Deutsche Wetter Dienst schreibt „Wärmster April seit Messbeginn 1881“, und im Sommer hat es auch der letzte kapiert: Der Klimawandel droht nicht, er ist da.
Die Grüne Bundesvorsitzende hat mitten in der Hitzewelle für uns am Schreibtisch geschwitzt. Heraus kam Annalena Baerbocks „Aktionsplan zur Klimafolgen-Anpassung und zur Eindämmung der Klimakrise“, dessen anpackenden Ton ich sehr mag: Problem da, Problem erkannt, Ärmel hoch! – Mit dem „17+4: Sofortprogramm für Klimaschutz in Bayern“ legt Ludwig Hartmann, unser Grüner Spitzenkandidat zur Landtagswahl, nach und bringt Forderungen auf den Tisch, die wir jetzt angehen müssen, wenn wir Schlimmeres verhindern wollen.
Denn: Das Klima hat sich gewandelt und wird sich noch stärker verändern. Wir werden unser eigenes Leben anpassen müssen und in unserem Zusammenleben umdenken. Welche Stellschrauben haben wir? Was bringt wie viel? Wie kann ich meinen Beitrag am Besten leisten? Und was tut die Politik? – Um Antworten auf diese drängenden Fragen zu finden, gibt es die Grüne Klima Woche München Ost. Eine Woche zu einem heißen Thema mit prickelnden Events in Haidhausen, Ramersdorf, Berg am Laim, Neuperlach, dem Werksviertel, und der Messestadt. Alle Zeiten, Adressen und Orte gebündelt hier.
Mo
Grün&Wohnen – Ein Abend zu klimafreundlichem Bauen, 17.09.2018, 20:00, Container Collective, Werksviertel München
? Fish-Bowl zu Flächenfraß, Klima&Baumerhalt: Wir alle müssen wohnen. Schön, wenn das so geht, dass wir hernach nicht alle auf Beton-Grillflächen schmurgeln. Noch besser, wenn es bezahlbar ist. Und am aller besten, wenn dabei noch ans Klima gedacht wird! – Wir haben für Euch Gäste eingeladen, die sich schon länger mit den Themen beschäftigen. Bei unserer Fishbowl-Diskussion könnt Ihr mit Eurer Expertise, Euren Fragen, Ideen und Anmerkungen mit zu ihnen auf’s Podium kommen. Gemeinsam diskutieren wir, wie eine bessere, grünere und lebenswerte Stadt mitten im Klimawandel möglich und bezahlbar ist. Mit dabei: Du und Ludwig Hartmann, MdL, Fraktionsvorsitzender Grüne Fraktion Bayern im Bayerischen Landtag, Spitzenkandidat GRÜNE Bayern und Mitinitiator des Volksbegehrens Damit Bayern Heimat bleibt: Betonflut eindämmen; Wolfgang Heidenreich von Green City e.V., Begrünungsbüro, zuständig für Stadtgestaltung, Stadtbach-Öffnung und Gebäudebegrünung; Ritz Ritzer, Gründungspartner Bogevischs Buero, München; Professor für Entwerfen&Städtebau an der Beuth Hochschule Berlin. Projekte&Auszeichnungen u.a. „WagnisArt“, Ramersdorf Mitte, „Familien zurück in die Stadt“, Deutscher Städtebaupreis, Preis für Baukultur der Metropolregion München – Moderation: Susanne Kurz, Kandidatin für den Bayerischen Landtag.
Di
World Café Ernährung&Landwirtschaft – und was das mit Klima zu tun hat, 18.09.2018, 19:00, Hopfenhäcker Brauerei, Haidhausen
???? Wie bekommen wir unsere Kinder satt, ohne den Planeten für sie zu zerstören?! Lieber vegetarisch, vegan oder regional? Konventioneller Kleinbetrieb oder Bio-Agro-Industrie? Bio kaufen oder gleich selber anbauen? Wochenmarkt oder Ökokiste? Und wenn ich mir das alles nicht leisten kann, besser Bio im Discounter, regional bei Edeka oder gar nichts tun? – Wir diskutieren gemeinsam an drei Tischen unterschiedliche Aspekte der vielfältigen Zusammenhänge zwischen Klima, Ernährung und Landwirtschaft. Rund um Tütensuppe, Bio-Anbau&Co diskutieren mit uns: Lisa Badum, MdB, klimapolitische Sprecherin Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag; Sepp Dürr, MdL, Bio-Bauer und Öko-Pionier der frühen 80er Jahre und Susanne Kurz, Kandidatin für den Bayerischen Landtag, Urbane Gärtnerin mit Kraut-Garten-Parzelle und Mutter von vier hungrigen Kindern. – Wir sind zu Gast bei Andrea Stemmer von der Brauerei Hopfenhäcker Haidhausen. Sie hat nicht nur köstliches Bier für uns, sondern ist auch auf bestem Wege zur Ernährungsberaterin. – Kleine vegane Snacks zum Probieren runden den Abend ab.
Mi
Stadt-Klimawandel: Wie bleiben urbane Räume lebenswert? 19.09.2018, 19:00, trurnit Gruppe, neue balan – Campus der Ideen, Ramersdorf
☀️?Der Sommer 2018 hat besonders in der Stadt viele herausgefordert – tagsüber Hitze, nachts kaum weichende Wärme, wenig Schlaf, Erschöpfung, Kreislaufprobleme, etc. – Städte werden immer wärmer und das stärker als andere Regionen. München stellt da keine Ausnahme dar. Der Klimawandel schlägt in urbanen Regionen besonders hart zu – zum Nachteil aller dort lebenden Bürger*innen! Doch warum ist das so? Was muss in der Stadtplanung verändert werden, damit der städtische Raum in Zeiten des Klimawandels lebenswert oder gar bewohnbar bleibt? Was läuft schief? Wie geht es besser? – Meteorologe Paul Heger und Stadträtin Anna Hanusch (Grüne München) berichten im Rahmen von Grüne Klima Woche München Ost über die Stadtklima-Problematik, informieren über aktuelle Projekte und zeigen, wie die Stadt von morgen aussehen könnte oder sogar müsste. – Wir laden Euch ein, dabei zu sein, Fragen zu stellen und mit zu diskutieren. Denn unsere Stadt geht uns alle an!
Do
Balan Business Lunch Klima, 20.09.2018, 12:00-14:30, BalanDeli, Neue Balan Ramersdorf
Der Klimawandel ist da. Der Integrationsbetrieb Balan Deli liegt direkt neben einem Pool, wo man sich in der Mittagspause erfrischen kann. Aber hilft es, schlicht alle Arbeitsplätze mit Pools zu versorgen? – Susanne Kurz, Landtagskandidatin der Grünen, lädt zum Business Lunch ins Balan Deli nach Ramersdorf auf dem Campus der Neuen Balan. Bei schönem Wetter diskutieren wir auf der weitläufigen Terrasse mit Blick auf den campuseigenen Pool. Badesachen mitnehmen erlaubt.
Wir diskutieren bei diesem Business Lunch das Volksbegehren „Klimaschutz in die Verfassung“ des Vereins „Klimaschutz – Bayerns Zukunft“ vor. Mit Infos zum Gesetzestext & Unterschriftenlisten.
Fr
Parking Day Haidhausen, 21.09.2018, 16:00, zwischen Weißenburger Platz und Pariser Platz, Haidhausen
?? Wie könnte eine Welt ohne Autos aussehen? Spielplätze statt Parkplätze? Der weltweite Parking Day macht es vor: Parkplätze werden in grüne Oasen verwandelt, Cafés entstehen auf grauem Asphalt, Menschen flanieren, wo sonst CO2-Produzenten aus Blech den Weg versperren. Weil Klimaschutz ganz gewaltig mit Mobilität und dem, wie wir von A nach B kommen zu tun hat, machen wir mit beim Parking Day! – Mit dabei: Geschichtensammlerin Christiane Huber und Filmemacherin Sanne Kurz von der Wanderbank, der Grüne OV Au-Haidhausen München mit einem selbst gestalteten Parkplatz und Seifenblasen-Aktion für Kinder, Die Grünen in Ramersdorf-Perlach & Grüne Berg am Laim Trudering Messestadt Riem, der Weltladen München, Hopfenhäcker und buch&töne. Ihr findet uns zwischen Pariser Platz und Weißenburger Platz im Herzen Haidhausens, u.a. in der Metzstraße 6 und vor dem Pony Club, Weißenburger Straße 11.
Sa
01 – Bäume: Tatsachen Märchen Fakten – Führung im Park, 22.09.2018, 11:00, Ostpark Eingang Michaeligarten
? ? Bäume sind zu allen Jahreszeiten faszinierende Geschöpfe, über die wir viel zu wenig wissen. Heutzutage werden Bäume ausschließlich nach ihrer Nützlichkeit beurteilt, Holzertrag oder Reinigungskapazität der Luft. Früher waren Bäume wichtige Orte. Vieles hat sich bis heute in Märchen und Geschichten erhalten. Dies ist eine Führung, die beide Standpunkte beleuchten soll, um den heutigen Nutzen der Bäume – auch in der Stadt – zu verdeutlichen. – Referentin: Frau Dr. Eva Schneider, Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV). Mit dabei die Bund Naturschutz Kreisgruppe München vertreten durch den stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Thorsten Kellermann.
Eintritt frei. Anmeldung nicht nötig. Spenden für unsere Referentin willkommen. – Die Führung findet bei jedem Wetter statt.
02 – Grünes Kino mit Susanne Kurz: Radelnacht am 22.09., 20:00, Radtour ab PEP bis Riemer Park
?♀️??? Klimafreundlich?! – Radlkino statt Autokino! Im Programm der Kurzfilm-Nacht u.a. der Oscar-nominierte Studierendenfilm WATU WOTE – All of us sowie die preisgekrönten Kurzfilm-Komödien „Die Herberge“ und „Krippenwahn„. Mit im Sattel: die Filmemacherinnen Satu Siegemund und Sanne Kurz. Durch Neuperlach, Trudering und die Messestadt radelnd halten wir an Orten, die sich als Kinosäle unter freiem Himmel anbieten: Politische Kurzfilme von A wie Animation bis Z wie Zukunftsmusik werfen dabei ein Spektrum von Kulturschaffen an die Wand, das zum Nachdenken und Debattieren anregt. Treffpunkt vor dem PEP, Nachzügler können zur ersten Projektionsfläche kommen: 48°06’02.3″N 11°38’53.7″E. – Es werden an 5 verschiedenen Orten Kurzfilme gezeigt. Kommt mit dem Fahrrad. Bringt bei Bedarf ein Sitzkissen mit. Die Veranstaltung endet im Riemer Park. – Wer müde ist, kann von dort mit der U-Bahn nach Hause kommen.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen von Grüne Klima Woche München Ost ist frei. Spenden sind hoch willkommen.
- Mo –Grün&Wohnen – Ein Abend zu klimafreundlichem Bauen, 17.09., 20:00, Atelierstrasse Ecke Friedenstrasse, 81671 München
- Di –World Café Ernährung&Landwirtschaft – und was das mit Klima zu tun hat, 18.09.2018, 19:00,Hopfenhäcker Brauerei, Weißenburger Str. 16, 81667 München
- Mi – Stadt-Klimawandel: Wie bleiben urbane Räume lebenswert?19.09.2018, 19:00, trurnit Gruppe, neue balan – Campus der Ideen, Balanstraße 73, Haus 10, 81541 München
- Do – Balan Business Lunch Klima, 20.09.2018, 12:00-14:30, BalanDeli, Neue Balan, Balanstraße 73, Haus 31, 81541 München
- Fr –Parking Day Haidhausen, 21.09.2018, 16:00-18:00, zwischen Weißenburger Platz und Pariser Platz, Haidhausen
- Sa
- 11:00 –Bäume: Tatsachen Märchen Fakten – Führung im Park, 22.09.2018, 11:00, Ostpark Eingang Nähe Feichtstraße 10, 81735 München
- 20:00 –Grünes Kino mit Susanne Kurz: Radelnacht am 22.09., 20:00, Radtour ab PEP bis Riemer Park – Treffpunkt vor PEP beim U-Bahn Aufgang, zwischen Thomas-Dehler-Straße 10 und 12, 81737 München
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„Stärke im Glas: Ajvar und Mut“ – Film und Diskussion
„Stärke im Glas: Ajvar und Mut“ unter diesem Titel laden wir Euch herzlich ein zu einer exklusiven Filmvorführung und Diskussion am 19. Juni, um 19 Uhr, im shaere Neuperlach. Und ja, es gibt Ajvar als Give-Away!
Der Spielfilm erzählt von einer mutigen Frau, die in einer traditionellen patriarchalischen Gemeinschaft auf dem Balkan lebt und sich trotz großer Widerstände für ihre Familie und ihre Gemeinschaft einsetzt. Die Geschichte der Hauptfigur basiert auf der wahren Lebensgeschichte einer Frau, die heute eine erfolgreiche Unternehmerin ist, die hauptsächlich Frauen in ihrem Betrieb beschäftigt, landwirtschaftliche Erzeugnisse herstellt und andere Frauen empowert.
Frauen als Macherinnen und Gründerinnen: ein Gespräch mit Günes Seyfarth (CEO und Gründerin von Community Kitchen München Neuperlach)
Die Teilnehmendenzahl ist beschränkt auf 50 Personen, weswegen eine Anmeldung erforderlich ist.
Energie + Wirtschaft: Wie geht’s weiter mit Strom & Wärme?
Wärme, Strom und wie Privatpersonen und Wirtschaft die Wende hin zu einer von fossilen Energieträgern freien, unabhängigen Zukunft gelingt.
Wie werden wir heizen? Wer wird wie und wo unseren Strom erzeugen? Können wir Energiewende und Wärmewende selbst in die Hand nehmen? Welche Abhängigkeiten verschwinden? Wie fördern Bund und Stadt?
Wirtschaft und Menschen im Land stehen vor großen Herausforderungen. Wir Grüne arbeiten auf Stadt- und Landesebene ebenso wie im Bund daran, dass wir gemeinsam die Wende hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft stemmen können. Meine Gäste sind Dieter Janecek, Mitglied des Bundestages, Abgeordneter für München und Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft und Tourismus, und Julia Post, Stadträtin und Kandidatin für den Bayerischen Landtag. Mit ihnen wie auch dem Publikum möchte ich darüber diskutieren, was schon geglückt ist, wo die Vorteile liegen und welche Baustellen wir noch angehen werden.
Green Cultural Deal – Die Landtags-Grünen laden ein: Kunst trifft Grün – Gast: Claudia Roth
„Kunst trifft Grün“ der bayerischen Landtags-Grünen geht in die nächste Runde – diesmal mit Besuch aus Berlin: Kulturstaatsministerin Claudia Roth spricht für uns zum Thema Green Cultural Deal – dem Schwerpunkt unserer diesjährigen Veranstaltung. Dabei gehen wir den Fragen nach: Wo stehen wir hier als Land Bayern? Was haben wir Landtags-Grüne in dieser Legislatur dazu erarbeitet? Und wo braucht es noch mehr?
Kultur ist Ländersache. Wir, die Landtags-Grünen, nehmen diesen Auftrag ernst und bauen seit Jahren am Fair Green Cultural Deal für Bayern.
Darum laden wir Landtags-Grüne Euch und Sie herzlich ein: Ludwig Hartmann, Fraktionsvorsitzender, und Sanne Kurz, kulturpolitische Sprecherin, wollen mit Euch und Ihnen, den Kulturschaffenden und Kulturbegeisterten aus allen Sparten und Ecken Bayerns, intensive Gespräche dazu führen. Auch Kulturstaatsministerin Claudia Roth bringt ausreichend Zeit mit für einen Austausch und Ausblicke aus Berlin.
Willkommen sind alle Menschen aus Ehrenamt, institutioneller und freier Kultur, Kultur- und Kreativwirtschaft sowie natürlich kulturbegeistertes Publikum, Freundeskreise und alle, denen Kultur am Herzen liegt. Dazu gibt’s ein Musikprogramm mit dem Kammermusik-Duo Lisa Wellisch (Konzertpianistin) und Tatjana Uhde (Solocellistin der Opéra national de Paris und Cellistin im Festspielorchester Bayreuth) sowie dem Jazz-Duo Bang Bang mit Julia Schröter und Norbert Bürger.
Wir Landtags-Grüne freuen uns auf Euch und Sie auf unserem sommerlichen Kulturempfang „Kunst trifft Grün“ im Bayerischen Landtag!
Wir bitten um Anmeldung unter diesem Link.
Grünes Sommerfest München Ost
Saskias Sommerfest für die ganze Familie!
Kommen Sie in lockerer Atmosphäre bei Snacks und Getränken ins Gespräch mit Saskia Weishaupt, Abgeordnete für den Münchner Osten und Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages, Fabian Sauer, Grüner Direktkandidat im Stimmkreis Bogenhausen für die Landtagswahl am 8.10.2023, und mir.
Es erwartet Sie ein vielfältiges Programm. Neben Kinderschminken, Skaten und Live-Musik wird es kühle Getränke, Essen und hoffentlich ganz viel Sonne geben.
Wir freuen uns sehr auf Sie und Euch!
Hier geht’s zum ausführlichen Programm: https://www.saskia-weishaupt.de/sommerfest
Truderinger Festwoche mit Cem Özdemir
Merkt euch diesen denkwürdigen Termin vor: Am Sonntag, dem 14.05. werden wir ab 17:30 Uhr zum ersten Mal das Zelt der Truderinger Festwoche für uns haben. Es wird sehr viel Grüne Prominenz anwesend sein, u.a.:
- Cem Özdemir, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft
- unser Spitzenduo für Bayern: Katha Schulze und Ludwig Hartmann
- unsere 2. Bürgermeisterin: Katrin Habenschaden
- unsere Kandidierenden für den Bayerischen Landtag und Bezirkstag: Sanne Kurz und Dardan Kolic
Für ordentlich Stimmung sorgen auch baierisch-irischer Balkan-Ska von Treibauf sowie die Schwuhplattler.
Bringt Familie, Freund*innen, Arbeitskolleg*innen und Nachbar*innen mit und rockt mit uns das Zelt!
Kultur Talk: Frauen in der Kunst – und warum Kunst im Krieg so wichtig ist
Aleksandra Klitina, Künstlerin und Politik Journalistin aus Kiew ist zu Gast beim Kunstverein Bad Aibling. Grund genug einmal über „Frauen in der Kunst – und warum Kunst im Krieg so wichtig ist“ zu sprechen. Zur Diskussion bittet der Grüne KV Rosenheim Stadt und Land mit mir aufs Podium:
- Martina Thalmayr, Landtagskandidatin und Vorsitzende des Kunstvereins Bad Aibling und
- Irene Durukan, Vorsitzende von Mut & Courage Bad Aibling e.V.
Der Abend wird musikalisch umrahmt von Biene – alias Christina Uhlmann.
Jonas Turber, Bezirkstagskandidat wird moderieren und übersetzen.
Für Getränke und Snacks ist gesorgt. Der Eintritt ist frei.
Schule der Zukunft: Gute Bildung für München – Filmabend mit Gespräch
Kinder sind von Natur aus neugierig und wissbegierig. Sie interessieren sich für die vielfältigen Dinge dieser Welt, bringen unterschiedliche Stärken und Schwächen mit und haben ganz verschiedene Talente. Sie alle sind für sich einzigartig.
Wir Landtags-Grüne sehen und fördern diese Einzigartigkeit. Der eine bastelt die schönsten Kunstwerke, die andere löst die kniffeligsten Aufgaben und wieder andere sind sportlich, musikalisch oder handwerklich begabt. Unser Bildungssystem sollte jedem Kind mit seinen unterschiedlichen Talenten gerecht werden. Doch wie soll das gehen, wenn an den Schulen nicht genügend pädagogisch ausgebildetes Personal ist?
Sprungbrett für mein Gespräch mit Gabriele Triebel, unserer Grünen Landtagssprecherin für Bildung, Religion und Erinnerungskultur, ist der 58-minütige Dokumentarfilm „Der Die Das“ von Sophie Narr. Der Film begleitet vier Schulkinder einer ersten Klasse in Berlin-Wedding bei ihrem täglichen Kampf um Aufmerksamkeit, Anpassung und Leistung. Im Anschluss an die Filmvorführung diskutieren die beiden Abgeordneten mit dem Publikum, wie schulische Bildung besser und gerechter gestaltet werden kann.
Veranstaltungsort ist der Große Saal in der Kultur-Etage Messestadt. Der Eintritt ist frei.
Bitte beachten Sie: Während der Veranstaltung werden Fotos (und Filme) gemacht. Diese verwenden wir für Zwecke der Berichterstattung und der Öffentlichkeitsarbeit, auch in sozialen Medien. Wenn Sie nicht fotografiert (oder gefilmt) werden möchten, bitten wir Sie, uns das rechtzeitig mitzuteilen.
Unser Wald
Der Truderinger und Perlacher Wald 33 Jahre nach Orkanen Vivian+Wiebke: auf dem Weg in einen Zukunftswald – natürlich, stabil, vielfältig und nachhaltig?
Die Truderinger GRÜNEN laden ein zu einem forstfachlichen Waldspaziergang am 3. Mai ab 17.30 Uhr mit den Landtagsabgeordneten: Sanne Kurz und Christian Hierneis.
Treffpunkt, um 17.15 Uhr, Am Hochacker Ecke Friedenspromenade (Bus 192, 194, 195)
Was erwartet Sie: ein interessanter Spaziergang durch den Truderinger Wald mit fachkundigen Erläuterungen von Forst- und Naturschutz-Fachleuten zur nachhaltigen Forstwirtschaft und der Bedeutung des Waldes für unsere Natur und Naherholung.
Dauer: ca. 2 Stunden, Abkürzungen sind möglich
Erforderlich: Gutes Schuhwerk, passende Kleidung, Kondition
Anschließend wetterabhängig gemütliche Runde im Biergarten mit Gelegenheit zum Austausch.
Die beiden Orkane Vivian und Wiebke fegten zwischen dem 25.2.1990 und 1.3.1990 auch durch den Großraum München und verwüsteten große Teile des Truderinger und Perlacher Waldes. Diese Naturkatastrophe führte zu massiven Schäden in unserem Wald. Im Nachgang eröffnete sich aber auch eine große Chance für einen naturnahen und standortgerechten Umbau des ehemaligen weitgehend in Monokultur strukturierten Fichtenforsts in einen vielfältigen und stabilen Mischwald – mit viel größerem Nutzen für Flora und Faune und interessanteren Perspektiven für die Naherholung.
Erst im März rüttelten die Zahlen des aktuellen Waldzustandsberichts auf: nur geringe Teile unseres deutschen Waldes sind intakt.
Erörtern Sie gemeinsam mit uns GRÜNEN bei unserem ausgiebigen Spaziergang, ob die Chance zum natürlichen, stabilen, vielfältigen und nachhaltigen Umbau zum Zukunftswald genutzt wurde. In welchem Zustand befindet sich der Truderinger Wald heute?
ORKANE VIVIAN & WIEBKE – DUO INFERNALE vom 25. Februar bis 1. März 1990 – damalige Pressestimmen:
Kaum war „Vivian“ abgeflaut, da tobte mit 160 Stundenkilometern „Wiebke“ heran. Der fünfte Orkan in fünf Wochen In einem Winter ohne Winter, einem Februar ohne Frost, einer Skisaison ohne Schnee….
„Wiebke“ wütete über Deutschland, der Schweiz und Österreich, forderte 35 Menschenleben und richtete mit Windgeschwindigkeiten von 130 bis 200 Stundenkilometern in den betroffenen Ländern…
Der Truderinger und Perlacher Wald liegen im Osten und Südosten Münchens. Sie umschließen die Stadtteile Trudering-Riem und Ramersdorf-Perlach und sind als Grüne Lunge wichtige Orte der Naherholung für Jung und Alt. Wer schon mal in Fotos stöbern will, kann den südlichen Teil des Waldes hier bei „Hurra draussen!“ entdecken. Achtung: die dort beschriebene Strecke ist nicht unsere Wegstrecke! Sie diente lediglich der Inspiration.
BR, ARD und ZDF: Darum brauchen wir sie! – ein Abend zum Dualen Rundfunk
„Umerziehung“ und „Meinungsmache“: Laute Stimmen schießen mit populistischen Framings gegen ARD, ZDF & Co. – auch hier in Bayern und auch weit aus der politischen Mitte. Es kommt dabei zu kurz, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk Teil unseres Dualen Systems ist und neben hochkarätiger Information auch Kultur, Unterhaltung und Bildung zu seinen Angeboten und Aufgaben gehören.
Streaming, Radio, Fernsehen, Apps: Inhalt ist König. Und eigentlich sollte man meinen, eine Debatte um hochqualitative Inhalte und ein auch in Zukunft überlebensfähiges, starkes und attraktives System wären wichtiger als populistische Hetzjagden in immer tieferen Etagen. Denn vor Jahresende noch, so der Plan, sollen 16 Landesparlamente die Novelle des Medienstaatsvertrags beschließen und so den Auftrag und die Kontrolle der Öffentlich-Rechtlichen für die Zukunft neu definieren. Dieser neue Auftrag muss finanziert werden.
Pressefreiheit, Filterblasen, US-Plattformen, Qualität: Die Claims der Debatten um unser Duales System sind rasch abgesteckt. Im oftmals populistischen Hickhack geht es dann rasch um „Verschlankung“, ohne konkret weiterzudenken, was ein „Rumpf“ an öffentlich-rechtlichem Angebot beispielsweise für die deutsche Filmbranche bedeuten könnte – sofern die Politik nicht parallel zum Beitrags-Kahlschlag die Finanzierung fiktionaler Inhalte anderweitig absichern würde.
Wir möchten einen Beitrag leisten zu einer differenzierten Diskussion über nötigen Wandel. Welche Herausforderungen kommen noch auf unser Rundfunksystem zu, welche Hürden sind bereits genommen? Wo wird in vorauseilendem Gehorsam bereits die Schere im Kopf angesetzt? Was sind die Folgen welcher Veränderungen? Sind Private und Öffentlich-Rechtliche Partner im Bestehen auf dem Feld einer globalisierten Medienwelt – oder Konkurrenten? Was haben unsere Öffentlich-Rechtlichen mit Kino zu tun? Und was ist, last not least, mit den Menschen, die die Programme der Öffentlich-Rechtlichen und Privaten machen und den Wandel tragen müssten? Darüber wollen wir sprechen.
Sanne Kurz, Grüne Rundfunkrätin, und Max Deisenhofer, Medienpolitischer Sprecher der Grünen Landtagsfraktion, begrüßen auf dem Podium
- die Intendantin des Bayerischen Rundfunks Dr. Katja Wildermuth
- den Senderchef von ProSieben und Sat.1 Daniel Rosemann
- die Filmproduzentin Prof. Regina Ziegler
- den Medienpolitischen Sprecher der Grünen Fraktion im Bundestag Erhard Grundl
- den Vorsitzenden der Fachgruppe Rundfunk im Bayerischen Journalistenverband (BJV), Harald Stocker
Moderiert wird die öffentliche Veranstaltung von Fabian Sauer.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Über jeden Verdacht erhaben? – Antisemitismus in Kunst und Kultur
Antisemitismus war in Deutschland nie verschwunden – auch nach 1945 ist eine blutige Spur antisemitischen Terrors zu beobachten. Studien zeigen durchgehend hohe Zustimmungswerte zu antisemitischen Einstellungen in allen Teilen der deutschen Bevölkerung. Bereits mehrere Jahre in Folge nehmen antisemitische Vorfälle in Deutschland und Bayern massiv zu. Die Dunkelziffer ist hoch. Auch weil viele Jüdinnen*Juden das Vertrauen darin verloren haben, dass unser Rechtsstaat Antisemitismus konsequent ahndet. Mitten in dieser gefährlichen Gesamtlage waren auf der documenta fifteen über Wochen hinweg antisemitische Exponate ausgestellt, tausende Besucher*innen haben sie gesehen. Jüdische Stimmen, die bereits im Vorfeld gewarnt hatten, wurden weitgehend ignoriert. Die Vorfälle sind Symptom bestehender Defizite. Die Künste sind dabei als elementarer Teil der Gesellschaft nicht frei von Antisemitismus in all seinen Formen.
Stella Leder versammelte bereits 2021 in ihrer wunderbaren Anthologie „Über jeden Verdacht erhaben? – Antisemitismus in Kunst und Kultur“ Perspektiven von Kulturschaffenden, Künstler*innen und Wissenschaftler*innen, die sich in ihrer Arbeit mit Kulturgeschichte, künstlerischer Praxis und Antisemitismus befassen. Diesen Impuls zur kritischen Auseinandersetzung möchten wir – auch als Nachklapp zur documenta fifteen – aufnehmen.
Dabei freuen wir uns über eine Keynote von Dr. h.c. Charlotte Knobloch (Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern).
Das folgende Gespräch mit Olaf Zimmermann (Geschäftsführer Deutscher Kulturrat), Stella Leder (Publizistin & Literaturwissenschaftlerin) und Lena Gorelik (Autorin) wird von einem kurzen literarischen Intermezzo eingeleitet.
Katharina Schulze (Grüne Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag) wird uns alle willkommen heißen, und unsere Kulturstaatsministerin Claudia Roth schickt ein Grußwort aus Berlin. Marlene Schönberger (Grüne Bundestagsabgeordnete und in der Grünen Bundestagsfraktion zuständig für die Bekämpfung von Antisemitismus und Förderung jüdischen Lebens) wird in einem kurzes Eingangsstatement in die aktuelle Lage im Bereich Antisemitismus einführen.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bitten Sie um eine verbindliche Anmeldung bis zum 22.11.2022. Bedarf hinsichtlich Kinderbetreuung und/oder Gebärdendolmetschen bitte bis zum 18.11. anmelden.
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Denkmaltour 2022
Mit meiner Kollegin aus der Fraktion Dr. Sabine Weigand mache ich am Donnerstag, 14. Juli folgende Veranstaltung in München-Perlach. Wir freuen uns auf einen spannenden Vormittag mit euch.
Was: Frühmittelalterliche Gräberfunde in München-Perlach
Wann: 14. Juli 2022, 10 Uhr, Treffpunkt: Pfanzeltplatz am Geschichtsbrunnen
Meine Kollegin Sabine Weigand schreibt:
Mit meiner Münchner Kollegin Sanne Kurz lade ich herzlich ein, uns zusammen über die frühmittelalterlichen Gräberfunde in München-Perlach zu informieren.
Seit dieser Legislaturperiode bin ich denkmalpolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion. In diesem Sommer fahre ich mit meinem Team zum vierten Mal durch Bayern, um mich vor Ort mit den Gegebenheiten im Denkmalschutz vertraut zu machen. Die Schwerpunkte der diesjährigen Tour bilden einerseits Bodendenkmale und andererseits die vielfältigen Herausforderungen im Spannungsfeld Energiewende und Denkmalschutz.
Auf dem Gelände in München-Perlach kamen Siedlungsspuren unterschiedlicher Epochen zutage. So wie Hinweise auf einen römischen Gutshof, dessen Pfosten, Gruben, Keller, Ofen und Zaungräben sich als Verfärbungen im Boden erhalten hatten oder eine Wassermühle, die bereits 1995 ausgegraben werden konnte. Leider ließen sich keine germanischen Siedlungsspuren mehr finden, dafür aber ein Friedhof mit 30 Körperbestattungen. Wir treffen uns am 14. Juli um 10 Uhr am Pfanzeltpatz und laufen anschließend zusammen zum Gelände. Hernach besteht Gelegenheit zum Austausch mit der örtlichen Abgeordneten.
Eine Anmeldung ist erwünscht.
Dr. Sabine Weigand und die örtlichen Grünen würden sich über Ihre Teilnahme sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Sabine Weigand
Anmeldung an birgit.janecek@gruene-fraktion-bayern.de
Grüne Radtour München Ost
Auf zu unser Grünen Radltour durch den Münchner Osten – mit meiner Bundestagskollegin Saskia Weishaupt und mir! Wir starten um 17:30 Uhr am Platz der Menschenrechte in der Messestadt Riem, unsere Zielgerade liegt im Biergarten Michaelibad. Selbstredend können dort, ab ca. 19:30 Uhr auch Nicht-Radelnde gerne zu uns stoßen und sich auf einen anregenden Gedankenaustausch bei Brezn & Kaltgetränken freuen.
Bei schlechtem Wetter muss die Radtour leider ausfallen.
Kunst trifft Grün – Netzwerktreffen zum Fair Green Cultural Deal
Sozial-ökologische Nachhaltigkeit im Kulturbereich verankern!
Der Fair Green Cultural Deal fördert ein sozial und ökologisch nachhaltiges Kulturleben. Er feiert ästhetische Nachhaltigkeit und hilft, Transformation zu ermöglichen – in den Strukturen und Abläufen, in der Verwaltung und in der Projektarbeit. Auch soll er Gedankenwelten öffnen, Utopien erlauben, mit denen wir eine tragfähige Zukunft gestalten können – für Kreative, Prozesse und Publikum.
Welche Herausforderungen stehen dabei diejenigen gegenüber, die Kultur täglich leben, sei es als Profi, im Publikum, in der kulturellen Bildung oder im Laienbereich? Was hat sich schon bewegt?
Wir stellen unsere bisherigen Grünen Initiativen vor und bieten im Austausch mit Initiativen, Akteurinnen und Akteuren, die sich bereits auf den Weg gemacht haben, jede Menge Input, für alle, die im Kulturbereich nachhaltig handeln wollen. – Gleich unten anmelden!
Unter anderem dabei:
- Erhard Grundl, MdB
- Christian Steinau, Kulturpolitische Gesellschaft Bayern
- Jacob Bilabel, Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit
- Irmgard Badura, LAG Inklusion Bündnis90/Die Grünen
- Max Dorner, Autor
- Elnaz Amiraslani, Barrierefrei Feiern
- Dr. Leopold Klepacki, FAU Erlangen-Nürnberg / LKB:BY
- Sabrina Grüner, ConClimate
Kommt vorbei, tauscht Euch mit uns aus, nehmt Input mit aus unserer bisherigen Arbeit und lasst uns wissen, in welchen Bereichen wir noch tätig werden sollen, mit welchen Problemen Ihr zu kämpfen habt, wo es fehlt, was besser gehen könnte! Wir wollen den Fair Green Cultural Deal in Bayern gemeinsam mit Euch gestalten!
Ablauf
Wir treffen uns um 11:00 Uhr im Bayerischen Landtag und beginnen nach einer kurzen Begrüßung gleich mit den ersten Panelrunden zu Themen der ökologischen Nachhaltigkeit.
Nach einer kurzen Pause um 12:00 Uhr geht es in den zweiten Block der Diskussionsrunden, diesmal mit Themen zur sozialen Nachhaltigkeit.
Unsere kleinen, moderierten Panels öffnen jeweils gegen Ende, so dass Ihr Eure Fragen und Erfahrungen einbringen könnt. Die Ergebnisse aller Runden werden wir gegen 14:00 Uhr unserer Veranstaltung dem Plenum aller Teilnehmenden vorstellen.
Kinderbetreuung
Für unsere kleinen Gäste bieten wir eine kostenlose Kinderbetreuung vor Ort an. Wir bitten um Verständnis, dass wir die Kinderbetreuung nur anbieten können, wenn der Bedarf vorhanden ist. Aus diesem Grund bitten wir um eine verbindliche Anmeldung bis spätestens 17. Juli.
Barrierefreiheit
Der Veranstaltungsort ist für mobilitätseingeschränkte Personen barrierefrei.
Bei Bedarf bieten wir gerne eine Übersetzung in die deutsche Gebärdensprache an. Auch hier bitten wir um eine verbindliche Anmeldung bis 17. Juli.
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Vielfalt im Film! Warum Diversität unsere Filmlandschaft reicher macht.
In Film & TV finden sich bei uns immer noch viele Stereotype und wenig Inklusives und Diverses. Das sagen Menschen, die sich schon lange für mehr Diversität einsetzen. Das zeigen aber auch Studien, wie die von den bayerischen Landtags-Grünen mitfinanzierte Untersuchung „Vielfalt im Film“. Den Oscar® für den Hauptpreis „Bester Film“ bei den Academy Awards gibt es ab 2024 nur noch mit Diversität als Standard. Wie kommen wir – vor und hinter der Kamera, bei Publikum und Inhalten – zu einer echten Vielfalt? Eine Diskussion mit Förderinstitutionen, Sendern und Kreativen.
Keynote: Deborah Williams
Science Summary: Prof. Dr. Elizabeth Prommer
Panel:
- Helge Albers (Filmförderung MOIN).
- Dorothee Erpenstein (FilmFernsehFond Bayern).
- Karin Hanczewski (Schauspielerin, #ActOut).
- Wolfgang Janßen (Plattform „Rollenfang“).
- Björn Wilhelm (Programmdirektion Kultur, BR).
Moderation: Sanne Kurz
Ein öffentlicher, barrierefreier Zugang ist gewährleistet. Die Veranstaltung wird begleitet von einer Gebärdenübersetzung und einer Simultan-Übersetzung Englisch-Deutsch.
Anmeldung erbeten hier.
documenta fifteeen
Die Documenta ist zurück – Sanne Kurz lädt ein!
Bei der diesjährigen documenta fifteen, die vom indonesischen Künstlerkollektiv ruangrupa kuratiert wird, wurden Kunst-Kollektive aus aller Welt nach Zeitzonen statt nach Ländern eingeladen. Sie alle luden wieder andere Kollektive zum künstlerischen Arbeiten ein und holten viele an Bord. So dreht sich alles um das Thema „Lumbung“ („Reisscheune“). Der indonesische Begriff steht symbolisch für einen Ort des Zusammenkommens, Austauschs und Teilens.
Ganz in diesem Sinne wird unsere Reise auch interaktiv werden: Mit der Kunstvermittlerin Julia Richter haben wir ein Programm erarbeitet, das euch sowohl einen möglichst großen Teil des Angebots ausschöpfen und die „Lumbung-Werte“ erspüren lassen soll. Geplant ist, dass Raum für gemeinsames Erleben ebenso wie individuelles Entdecken bleibt und wir im Idealfall gemeinsam ein wenig in die künstlerische Praxis der documenta fifteen eintauchen.
Die Einladung beinhaltet:
– 2-Tages-Karte für die documenta fifteen
– gemeinsame An- und Abreise mit dem Zug
– Unterkunft in der Jugendherberge Kassel im 4-Bett-Zimmer mit Frühstück
– für mobilitätseingeschränkte Menschen steht ein barrierefreies Zimmer zur Verfügung
– Programm mit der Kunstvermittlerin Julia Richter
Anmeldeschluss: 8. Juli 2022
Unkostenbeitrag pro Person: 50€.
Du möchtest mit, kannst Dir die Kostenbeteiligung aber nicht leisten oder hast andere Fragen? Bitte melde Dich unter: sanne.kurz@gruene.fraktion-bayern.de. Wir finden einen Weg.
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Fotocredit: documenta fifteen, ruruHaus, Foto: Nicolas Wefers, 2020