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Pressemitteilung: „Unfassbarer Datenschutzskandal“

Globaler Patientendaten-Skandal. Ingolstadt stark betroffen.

„Es gibt wohl nicht viele Daten, die noch sensibler und persönlicher sind, als private Krankengeschichten“, kommentiert Sanne Kurz den Skandal um Patientendaten, die wohl jahrelang auf unsicheren Servern für jeden zugänglich im Netz zu finden waren.

In Deutschland sind mehr „nur“ etwa 13.000 Menschen betroffen, ein Großteil davon aber im Raum Ingolstadt, den Sanne Kurz für die Grünen Im Landtag betreut.

„Dass so etwas jahrelang unbemerkt bleibt setzt dem Vorfall nur die Krone auf. Der eigentliche Skandal ist, dass niemand weiß, wer die Daten abgegriffen hat und damit was gemacht hat.“

Sanne Kurz, Grüne Fraktion im Bayerischen Landtag

Unter den Daten befinden sich nicht nur Namen, Geburtstage und Adressen, sondern auch viele hochauflösende Bilder von z.B. Röntgenaufnahmen und Brustkrebsscreenings, so die Ergebnisse von Recherchen des BR und der US-Investigativplattform ProPublica.

„Was diese Informationen bewirken können, wenn sie bei Arbeitgebern, Banken oder Versicherern landen, möchte sich kein Patient ausmalen. Das sind Daten, die in den falschen Händen katastrophale Folgen haben können. Auch wenn die Server mittlerweile vom Netz sind, müssen die Verantwortliche ausfindig gemacht, die Ursachen geklärt werden. So etwas dürfe nie wieder passieren.“

Sanne Kurz, Grüne Frakktion im Bayerischen Landtag

Pressemitteilung: Jahrestag der Pogromnacht

Die Woche der Vielen erinnert an den Jahrestag der Pogromnacht und gedenkt den Opfern. Nur gemeinsam können wir uns Rechtsextremismus entgegenstellen.

Am morgigen Samstag findet die Veranstaltung Studio Köfte von KulturBunt Neuperlach statt.

„Neuperlach kann etwas, was nicht viele Orte können: Vielfalt täglich leben. Dazu gehört auch, dass man einer Reichspogromnacht in einem Köftehouse gedenkt – mit einer lebensbejahenden, bunten Kulturveranstaltung, die sich klar gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Ausgrenzung stellt. “

Sanne Kurz, kulturpolitische Sprecherin der Grünen im Bayerischen Landtag

Gemeinsam Rechtsextremismus und Rassismus keine Chance geben

„Die Strategie von Rechtsextremisten, die Gesellschaft zu spalten, darf nicht aufgehen!“

Sanne Kurz, kulturpolitische Sprecherin der Grünen im Bayerischen Landtag

Als Teil des Künstlerkollektivs democraticArts ist Kurz Mitglied von DIE VIELEN. Als Abgeordnete unterstützt sie die Erklärung der Vielen und die Bewegung der Kulturschaffenden: für Kurz als Künstlerin und Filmemacherin bedeutete ihre Arbeit immer, an einer Gesellschaft zu arbeiten, die sich aus Menschen aller Hautfarben und Geschlechtervariationen, vieler sexueller Orientierungen, unterschiedlichster Bedürfnisse und Fähigkeiten, aus Gläubigen und Nicht-Gläubigen zusammensetzt und auf deren Gleichberechtigung beruht:

„Basis für Gesellschaft ist und bleibt die Erklärung der Menschenrechte.“

Sanne Kurz, kulturpolitische Sprecherin der Grünen im Bayerischen Landtag

Sanne Kurz ist als Künstlerin dabei

Diesen Samstag wird sich Kurz, der durch ihre Abgeordneten-Tätigkeit nur selten Zeit bleibt, weiter als Künstlerin aktiv zu sein, mit einem kurzen Literaturstück an der Kulturaktion „Studio Köfte“ von Kulturbunt Neuperlach beteiligen.

„Im Landtag erlebe ich täglich rechtsextreme Positionen, die friedlich hier lebende und arbeitende Menschen diskeditieren. Weil sie die falsche Religion haben. Oder die Hautfarbe nicht passt. Neuperlach ist bunt. Unsere Geschichte ist die aller Menschen hier. Ich freue mich, dass ich Teil des Kulturabends im Köftehouse sein darf.“

Sanne Kurz, kulturpolitische Sprecherin der Grünen im Bayerischen Landtag

Der Verein DIE VIELEN solidarisiert sich mit allen Aktiven der Kunst- und Kulturlandschaft und deren Institutionen, die von rechtspopulistischen und rechtsextremen Positionen attackiert oder in Frage gestellt werden.


„Studio Köfte“ in der „Woche der vielen“ u.a. mit Monika Manz, Gerd Lohmeyer, Benjamin Hirt, Großes K, Maria Rui. – Sa, 9.11., 20:30, Albert-Schweitzer-Straße 62

Pressemitteilung: Kunst und Protest nur mit staatlicher Genehmigung

Sanne Kurz und Margarete Bause kritisieren Rauswurf von Ai Wei Wei durch kaufmännischen Leiter am Haus der Kunst.

„Die Freiheit der Kunst ist ein hohes Gut in unserem Land. Und auch Protest muss bei uns möglich sein. Wir sollten uns beim Umgang mit Künstler*innen nicht China zum Vorbild nehmen“

Sanne Kurz, Grüne Landtag Bayern

kommentiert Sanne Kurz das unschöne Ende der Solidar-Kunstaktion des chinesischen Künstlers und Dissidenten Ai Wei Wei am gestrigen Freitag im Haus der Kunst durch den kaufmännischen Direktor Bernhard Spies.

Ai Wei Wei hatte sich mit den von Kündigung bedrohten Einlass- und Kassenkräften solidarisiert und in einer performativen Protestaktion Tickets am Eingang zur Lüpertz Ausstellung abgerissen. Um Erlaubnis hatte er nicht gebeten.

„Der Rausschmiss von Ai Wei Wei aus dem Haus der Kunst ist eine unglaubliche Blamage! Welche eine Provinzposse!“

Margarete Bause, Grüne Bundestagsfraktion

kommentiert auch Margarete Bause, Bundestagsabgeordnete aus München und als Sprecherin für Menschenrechte mit dem Thema Kunst- und Protestverbote vertraut. Sanne Kurz sieht hier das Schema der letzten Jahrzehnte erfüllt:

„Man hätte hier auch souverän reagieren können: Regelbruch gehört zu Kunst und Protest! Aber von einer Staatsregierung, die nicht fähig ist, Verantwortung zu übernehmen, ein Konzept für das Haus zu entwerfen oder auch nur ein Datum für die dringend notwendige Sanierung zu nennen, kann man keine Souveränität erwarten. Man trampelt lieber auf den Schwächsten herum!“

Sanne Kurz, Grüne Fraktion Bayern Landtag

Die Forderungen von Sanne Kurz – Staatshaftung für das Haus der Kunst und alle staatlichen bayerischen Museen, mehr Mitspracherechte für Künstler*innen, Unabhängigkeit für die künstlerische Leitung, Termin und Konzept für die Sanierung sowie ein sofortiger Stop des Outsourcing-Plans – liegen auf dem Tisch. Man muss nur wollen.


Update:
Am Samstag, 14.9.2019, gab Ai Wei Wei bekannt, keineswegs hinaus geworfen worden zu sein. Hier der ausführliche Bericht.

Pressemitteillung: Haus der Kunst – 10 Thesen für einen Neubeginn

Schon lange steht im Haus der Kunst nicht die Kunst im Zentrum. Das Haus benötigt dringend eine öffentliche Debatte über seine Bedeutung für Bayern und München als international sichtbare Kultureinrichtung. Der anstehende Umbau, die Leitungssuche und die geplanten Massenentlassungen stellen uns vor die gemeinsame Herausforderung, Lösungen für die bestehenden strukturellen Probleme zu finden.

1. Die Krise im Haus der Kunst ist institutionell, nicht künstlerisch

Das Haus der Kunst befindet sich in der größten Krise seiner jüngeren Geschichte. Der Zustand des Hauses ist einzig und allein strukturell, nicht aber inhaltlich oder gar programmatisch bedingt. Im Gegenteil: Alle künstlerischen Erfolge der Vergangenheit waren trotz der strukturellen Unterfinanzierung dank des engagierten Teams möglich. Nach einjähriger Vakanz der künstlerischen Direktion des Hauses bedarf die Kulturpolitik der bayerischen Staatsregierung der kritischenKommentierung. Dabei steht die Verantwortung der Aufsichtsratsmitglieder ebenso zur Debatte wie auch die strukturelle Organisation des Hauses.

  • Vertrauen wiederherstellen: Vorwürfen der intransparenten, autokratischen und illiberalen Entscheidungsfindung durch regelmäßige Information und Transparenz begegnen!
  • Auf die beauftragten externen Berater*innen hören –es mangelt nicht an Expertise, es fehlt der Wille zur Umsetzung!

2. Das fragile Konstrukt der öffentlich-privaten Partnerschaft „Stiftung Haus der Kunst“ ist gescheitert

Das seit seiner Gründung 1992 fragile und nur dünn ausgestattete Konstrukt “Stiftung Haus der Kunst gGmbH” ist gescheitert. Hohe Aufwendungen, die nicht dem direkten Zweck der „Förderung von Kunst und Kultur“ dienen, sowie der Rückzug privater Sponsoren lassen die strukturelle Unterfinanzierung des Hauses offen zu Tage treten. §6 II der Satzung unterstreicht, dass der Gegenstand des Unterneh-mens „Förderung von Kunst und Kultur“ nur erreicht wird, wenn sich (private) Gesell-schafter finden, die als Mäzen wirken. Aus diesem Grund legt das Unternehmens-konstrukt größten Wert auf den Bestandteil „Stiftung“ des Firmennamens. Die gGmbH hängt am Tropf der zu wiederkehrenden „Stiftungen“ bereiten Gesellschafter. Aktuell herrscht ein Zustand geteilter Verantwortungslosigkeit: Der Freistaat wartet auf private Sponsoren, diese wiederum warten auf das Engagement des Freistaats.

  • Die Staatsregierung muss ihrer Verantwortung gerecht werden. Die Krise endlich mutig angehen, statt weiter auf Zeit spielen!
  • Die Frage der Rechtsform muss auf die Tagesordnung

3. Die Identität des Hauses definiert sich konzeptionell

Die Entwicklung neuer Formate ästhetischer und kultureller Reflexion helfen uns, globale Transformationsprozesse zu verstehen. In einem Prestigebau der Nationalsozialisten loten wir so die Bedeutung unserer Geschichte und Kultur als Gesellschaft in einer sich rasant verändernden Weltgemeinschaft aus. Ohne eigenständige Sammlung unterscheidet sich das Haus der Kunst von klassischen Museen, die sich durch ihre Sammlungen definieren. Die erfolgreiche Entwicklung seit den 90er Jahren beruht auf der kontinuierlichen Arbeit an der konzeptionellen Programmatik des Hauses. Es ist deswegen entscheidend,wie inhaltlich profiliert und präzise im Haus gearbeitet werden kann.

  • Die Öffentlichkeit muss über die Leitungssuche auf dem Laufenden gehalten werden. Eine neue Künstlerische Leitung ist schnellstmöglich zu finden!
  • Krisen der Vergangenheit bewältigt man durch Aufklärung und Informationdes Personals, nicht durch Massenentlassungenvon 2/3 der Belegschaft!

4. Das Haus der Kunst muss unabhängig arbeiten können

Es beschämt, wenn diese Institution Gefahr läuft, bedeutungslos oder seiner eigenen Geschichte nicht gerecht zu werden. Es ist notwendig, dass für das Haus der Zustand einer dauerhaften Planungssicherheit hergestellt wird, um die konzeptionelle Arbeit unabhängig von Marktmechanismen, Freundeskreisen oder wirtschaftlicher Leistungskraft von Sponsoren zu gewährleisten. Umfassende Arbeitsfähigkeit des Hauses wurde immer wieder allein durch das Geschick Einzelner hergestellt. Gerade in Hinblick auf den Umbau des Hauses ist es zentral, nicht auf Einnahmen aus Vermietung und Verpachtungfern der Förderung von Kunst und Kultur angewiesen zu sein. Im Haus der Kunst muss die Kunst im Zentrum stehen.

  • Das Haus muss dauerhaft mit solidem Etat ausgestattet werden!
  • Die künstlerische Leitung darf nicht durch eine “Geschäftsordnung für die Geschäftsführung” gegängelt werden!

5. Ein unabhängiges Haus der Kunst ist für Gesellschaft und Geldgeber*innen attraktiv

Private Stifter*innen werden von erfolgreichen Kulturinstitutionen angezogen. Es gilt: Wer viel hat, dem wird viel gegeben. Anders sieht es hingegen bei einer kriselnden Institution aus: niemand mag ein angeschlagenes und führungslos trudelndes marodes Schiff. Es ist erfreulich und bei der verfehlten Kulturpolitik der Staatsregierung leider auch bitter nötig, dass sich private Sponsor*innen für Kunst und Kultur in Bayern engagieren. Für die konzeptionelle Arbeit im Haus der Kunst ist es jedoch zentral, dass das öffentliche Interesse sowie der konzeptionelle Markenkerndes Hauses bewahrt bleibt.

  • Attraktivität des Hauses durch zeitgemäße Räumlichkeit,Technik & qualifiziertes, ausreichendes und angemessen bezahltes Personal stärken!
  • Kosten nicht bei für Betriebwichtigen Posten einsparen, sondern durch längst überfällige Einführung der Staatshaftung in Bayern!

6. Es darf keine Abhängigkeit von privaten Förder*innen entstehen

Die intransparente Entscheidung um die Ausstellungsabsagen von Joan Jonas und Adrian Piper war ein kulturpolitischer Super-GAU. Sie hat eine Schneise der Verwüstung hinterlassen, die verdiente Mitarbeiter*innen, internationale Partner*innen und renommierte Künstler*innen vor den Kopf gestoßen hat. Was folgte waren Ergebnisse von Männerfreundschaften – die Hintergründe der Kooperation zwischen dem Haus der Kunst und der Galerie Michael Werner sind bis heute diffus. Es ist beschämend, dass die Staatsregierung den Wunsch nach Vertraulichkeit bei Informationen zu Eigentumsverhältnissen an Leihgaben höher schätzt, als den transparenten Umgang mit Steuergeldern.

  • Das HdK darf nicht zur Wertsteigerung von Privateigentum genutzt werden!
  • Besitzverhältnisse von Leihgaben sind transparent zu machen,anstatt zu verschleiern!

7. Der Künstlerverbund im Haus der Kunst e.V. muss besser in die Strukturen des Hauses eingebunden werden

Die Geschichte des Künstlerverbunds im Haus der Kunst beruht auf den Prämissen der Selbstorganisation, der Partizipation und des weltweiten Kulturtransfers. In der Vergangenheit wurde der Künstlerverbund sukzessive seiner Rechte beschnitten. Er ist Gesellschafter der Stiftung, wird aber nicht als solcher behandelt. Es gilt, die Position der im Haus ansässigen bayerischen Künstler*innen zu stärken. Sie bieten dem Haus die herausragende Möglichkeit, den Austausch zwischen Künstler*innen in Bayern mit der internationalen Kunstwelt zu forcieren. Dies ermöglicht einen für alle Seiten gewinnbringenden Kulturaustausch, der sich sowohl in Ausstellungen als auch in individuellen Beziehungen manifestiert.

  • Die Position der im Haus ansässigen bayerischen Künstler*innen muss von der Staatsregierung gestärkt werden: Büro! Hauptamtliche! Entschädigungen für Ehrenamtliche!
  • DenKünstlerverbund als Gesellschafter ernst nehmen: unabhängige rechtliche Prüfung der mit dem Künstlerverbund geschlossenen Verträge und Verdienstausfall-Entschädigung für die Aufsichtsratsvertretung des Künstlerverbundes!

8. Das Museum muss mit der Sanierung in den Stadtraum integriert werden

Das Haus der Kunst hat Zukunft als Institution, die sich programmatisch und künstlerisch mit den umfassenden Veränderungsprozessen der Gegenwart auseinandersetzt. Dabei bietet der Umbau des Hauses die Chance, neuzu definieren, was eine Kunstinstitution und was Wissensformen leisten können. Der Umbau des Westflügels sowie die von Enwezor mit dem Architekten Chipperfield konzipierte Multifunktionsbühne setzen hier die institutionelle Entwicklung des Hauses fort. Nach jahrelanger Ignoranz und verfehlter Kulturpolitik geschuldetem Investitionsstau tut eine Sanierung von Baukörper und Technik Not. Zentraler Maßstab des geplanten Umbaus, und somit der zukünftigen Integration des Hausesin die bauliche Struktur der StadtMünchen, ist das Bewusstsein für die Geschichte des Gebäudes.

  • Die Stadtgesellschaft muss in die Umbaupläne eingebunden werden!
  • Personal, dass die neuen Möglichkeiten bespielt, muss mitgedacht werden!

9. Das Haus der Kunst ist ein zentraler Bausteinbayerischer Kulturpolitik

Als renommiertes Haus auf dem Gebiet der internationalen Gegenwartskunst stellt das Haus der Kunst einen zentralen Baustein in der bayerischen Kulturpolitik dar. Wie kaum eine andere Kulturinstitution in Bayern steht das Haus im Fokus der internationalen Öffentlichkeit. Es ermöglicht, die Auseinandersetzung der bayerischen Gesellschaft mit seiner wechselhaften Geschichte weit über die Landesgrenzen hinaus sichtbar zu machen. Es ist im Interesse des Freistaat Bayerns, die mit dem Haus der Kunst verbundene Erfolgsgeschichte fortzusetzen.

  • Die Staatsregierung braucht ein Gesamtkonzept, welches Ziel sie mit dem Engagement für das Hauses verbindet!
  • Als Zentrum für internationale Gegenwartskunst darf das Haus nicht unter der Konzeptlosigkeit der Staatsregierung für gegenwärtige, post-koloniale und feministische Kunst leiden!

10. Die Krise als Chance –Künstler*innen an die Macht

Seit über einem Jahr ist das Haus auf dem künstlerischen Auge blind. Dabei bietet die Krise die Chance, an die erfolgreiche Nachkriegszeit imHaus der Kunst anzuknüpfen. Unter dem kaufmännischen Gründungsdirektor Peter A. Ade genossen die im Haus ansässigen Künstler*innen umfassende Autonomie und Mitspracherechte. Künstler*innen, Betroffene und Expert*innen in eigener Sache, waren die künstlerische Leitung. Man vertraute ihnen. Die institutionelle Krise bietet die einmalige Gelegenheit, die Rechte und die Rolle der Künstler*innen im Haus der Kunst zu stärken.

  • In der Zeit der künstlerischen Vakanz soll der Künstlerverbund wie in der erfolgreichenNachkriegszeit in die Geschäftsführung des Hauses aufgenommen werden!
  • Ein Impuls mit Signalwirkung aus München: Stärkung von Künstlergruppen weltweit

Pressemitteillung: Dem Haus der Kunst wieder eine Richtung geben

Sanne Kurz präsentiert „10 Thesen für den Neubeginn“ und fordert Staatshaftung statt teurer Versicherungsprämien.

Die Landtags-Grünen setzen auf einen inhaltlichen und strukturellen Neuanfang beim Münchner Haus der Kunst und präsentieren „10 Thesen für den Neubeginn“.

„Wir wollen dem trudelnden und immer noch führungslosen Schiff, das orientierungslos im Kunstmeer treibt, wieder eine Richtung geben.“

Sanne Kurz, Grüne Fraktion im Bayerischen Landtag

Die Kulturpolitikerin fordert unter anderem den Verzicht auf die geplanten Massenentlassungen „einer engagierten, dem Haus wohl gesonnen und in der Kunstszene verwurzelten Belegschaft“. Die komplette Sanierung des maroden Gebäudekörpers müsse schnellstmöglich und umfassend angegangenen werden, die künstlerische Leitung aufgewertet und ranggleich zur kaufmännischen Geschäftsführung gestellt werden.

“Wir wollen ein Führungsgremium, das auf Augenhöhe vertrauensvoll zusammenarbeitet und keinen Dirigismus des Geldes über die Kunst“

Sanne Kurz, Grüne Fraktion im Bayerischen Landtag

Zur Verbesserung der finanziellen Situation der Einrichtung fordert Sanne Kurz die Einführung der Staatshaftung am Haus der Kunst und für alle anderen bayerischen Museen.

„Die teuren Versicherungsprämien für Leihgaben reißen gewaltige Löcher in die Kunstetats. Wenn der Staat hier in die Haftung einsteigt, wird dieses Geld frei für den Betrieb des Hauses. Das schafft Raum für Kreativität.“

Sanne Kurz, Grüne Fraktion im Bayerischen Landtag

Pressemitteilung: Parking Day 2019 am 20.9.2019 in der Weißenburgerstraße

Mit OB-Kandidatin Katrin Habenschaden, Bundestags-Fraktionsvorsitzender Katrin Göring-Eckardt, Landtags-Fraktionsvorsitzendem Ludwig Hartmann und Landtagsabgeordnete Sanne Kurz.

Am Freitag, den 20.9.2019, findet wieder der Parking Day in Haidhausens Weißenburgerstraße statt. An diesem Tag gestalten Bürgerinnen und Bürger in Haidhausen Parkplätze seit 2007 in ihrem Sinne um: mehr Raum zum Flanieren, zum Spielen, zum Sitzen und Ratschen – und potenziell auch mehr Raum für Bäume und Grünflächen.

So prominent wie 2019 war der Aktionstag allerdings noch nie besetzt: Die Grüne OB-Kandidatin Katrin Habenschaden wird im Rahmen ihrer Reihe „Katrin hört zu“ von 16-18 Uhr für Gespräche mit den Menschen vor Ort zur Verfügung stehen. Eine weitere, prominente Katrin wird ihr dabei diesmal zur Seite stehen, die Vorsitzende der Grünen Bundestagsfraktion Katrin Göring-Eckardt. Zudem werden mit Ludwig Hartmann, Fraktionsvorsitzender im Landtag und Sanne Kurz, Stimmkreisabgeordnete für den Münchner Osten, zwei Landtagsabgeordnete dabei sein.

„Ich liebe den Parking Day! Er zeigt auf einfachste Wiese, wie eine Stadt sich positiv ändern kann, wenn der öffentliche Raum im Sinne der Anwohnerinnen und Anwohner genutzt wird.“

Sanne Kurz, Grüne Fraktion im Bayerischen Landtag

Kurz hat vor, eine Tischtennisplatte mitzubringen, um auch Spaß und Sport Raum in der Stadt zu bieten.

Für Interessierte beginnt die Aktion bereits um 14 Uhr mit dem Umgestalten der Parkplatzflächen. Kreative Ideen sind dabei immer willkommen.

Pressemitteillung: Herausragendes Zeichen für Kulturpolitik

Münchner Kammerspiele zum besten deutschsprachigen Theater gewählt.

Die Münchner Kammerspiele werden in der jährlichen Kritiker*innen-Umfrage der Zeitschrift „Theater Heute“ als bestes deutschsprachiges Theater ausgezeichnet.

„Die Auszeichnung ist ein starkes Zeichen für eine progressive Kulturpolitik in Bayern! Matthias Lilienthal hat sich für eine Verjüngung des Publikums und ein Theater eingesetzt, das die Vielfalt der Gesellschaft repräsentiert. Während einige Beobachter*innen gegen den frischen Wind an der Maximilansstraße wetterten, waren wir uns sicher: hier geschieht etwas Großartiges.“

Sanne Kurz, kulturpolitische Sprecherin der Grünen im Bayerischen Landtag

Gelungenes Experiment: Ein Diverses Theater in der Maximilliansstraße

Unter Lilienthal ist das mit den Kammerspielen verbundene Bekenntnis zum künstlerischen Experiment, zur Diversität der Perspektiven und Sprachen fortgesetzt worden. Als Partei setzen sich BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Sanne Kurz als kulturpolitische Sprecherin für eine Politik ein, die Kulturinstitutionen und Künstler*innen den Rücken stärkt.

„Wir wollen das ästhetische Experiment und gesellschaftliche Teilhabegerechtigkeit für alle Bürger*innen möglich machen. Das Jugendstilhaus an der teuren Maximiliansstraße steht allen Menschen offen!“

Sanne Kurz, kulturpolitische Sprecherin der Grünen im Bayerischen Landtag

Die Kammerspiele trotzen dem Gegenwind

Zu Beginn Lilienthals Amtszeit waren die Münchner Kammerspiele starken Anfeindungen von Seiten des etablierten Stammpublikums, der Lokalpresse sowie der städtischen CSU ausgesetzt. Von Seiten der SPD war in der Causa Kammerspiele nichts zu hören, was letztendlich zu der Peinlichkeit führte von der CSU in Sachen Kulturpolitik vorgeführt zu werden. Dabei war es die Rot-Grüne Kooperation im Münchner Stadtrat, die 2013 dafür verantwortlich war, Lilienthal nach München zu holen.

Wir Grünen standen von Anfang an hinter den Kammerspielen

Das überregionale Echo sowie die neu gewonnene Diversität des Publikums sind Ausdruck einer gesellschaftlichen Veränderung, von der auch BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN profitieren. Als progressive Kraft stand BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN von Anfang an hinter Matthias Lilienthal und den Mitarbeiter*innen der Kammerspiele. Auch wenn die Einbindung der Münchner Szene zu wünschen übrigließ, ist es bedauernswert, dass Matthias Lilienthal im vergangenen Jahr erklärte, für seine künstlerische Arbeit keinen „politischen Rückhalt“ in München zu sehen. „An uns hat es sicher nicht gelegen“, erklärt Sanne Kurz.

„Wir freuen uns für und mit den Münchner Kammerspielen und werden uns auch in Zukunft für Kulturinstitutionen als Orte der Begegnung, des Experiments und der Vielfalt einsetzen. Im Namen der Landtagsfraktion beglückwünsche ich Matthias Lilienthal und seinem Team und wünsche allen Mitarbeiter*innen und Freund*innen der Münchner Kammerspiele eine aufregende letzte Spielzeit. Man sieht sich an der Maximiliansstraße!“

Sanne Kurz, kulturpolitische Sprecherin der Grünen im Bayerischen Landtag

Pressemitteilung: Gleichstellung beim BR

Trotz des schlechten Ergebnisses von 25 zu 11 Stimmen bei 2 Enthaltungen wurde Tassilo Forchheimer als Leiter des Studio Franken vom Rundfunkrat bestätigt. Details über die Personalie waren bereits vor der Sitzung des über die Neubesetzung beratenden Ausschusses nach außen gedrungen. – Vielerseits scharf kritisiert der erneute Versuch der Positionierung eines Mannes. Zwischen der Ausschuss- und der Vollsitzung legte Ulrich Wilhelm daher nach: in einem Eckpunktepapier zur Gleichstellung versuchte er Frauenförderung zu präzisieren. – Leider ungenügend:

„Gleichstellung bedeutet, die gläserne Decke muss weg. Wir brauchen Frauen auch in den Chefetagen! Das Eckpunktepapier enthält keine einzige konkrete Maßnahme. Als Zeitrahmen sind 10 Jahre abgesteckt. – Dass dann unter Einbeziehung der zweiten und dritten Führungsebene des BR die Zahlen schön gerechnet werden, das ist beschämend.“

Sanne Kurz, Rundfunkrätin, Bündnis90/Die Grünen

Seit 1999 fanden sich beim BR genau drei Mal Frauen in der obersten Führungsebene. Lediglich in rund 11% der Fälle waren die sechs Direktions-Posten und die Intendanz in den 20 Jahren mit einer Frau besetzt. Die oberste journalistische Leitung obliegt aktuell gar zu 100% Männern.

„Parität ist bei der Besetzung von Führungspositionen des BR nicht vorgeschrieben. Auch die Gleichstellungsbeauftragte hat – anders als beispielsweise bei der Berufung an bayerischen Hochschulen – kein Mitspracherecht. Ein Armutszeugnis und ein Vorgehen, dass sich heute so kein Unternehmen mehr leisten kann.“

Sanne Kurz, Rundfunkrätin, Bündnis90/Die Grünen

Im Gleichstellungsbericht 2017 hieß es von Wilhelm noch vollmundig, Gleichstellung sei „…nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern auch ein wichtiger Faktor für die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit“. Bei intransparent und autokratisch getroffenen Personalentscheidungen, mit Forchheimer präsentierte Wilhelm einen langjährigen Weggefährten, ist von diesem Bekenntnis nichts zu spüren. Auch die im Netz zu findenden Angebote der BR Gleichstellungsbeauftragten richten sich – bis auf eines – an Frauen und Männer, fördern also nicht speziell Frauen. Kurz kennt das Problem:

„‘Es gibt keine kompetenten Frauen. Frauen haben nicht die nötige Erfahrung. Frauen wollen nicht. Qualität ist nicht quotierbar.‘ – Immer wieder höre ich gleiche, mantraartig wiederkehrende Argumente, die Frauen klein halten. Ja, Qualität ist nicht quotierbar. Sie ist aber auch nicht über 50 und männlich. Ich fordere ganz konkrete Förderungen auch für die oberen Hierarchieebenen! Programme für die Förderung von Frauen – und zwar nur von Frauen! An männlicher Führung haben wir wirklich keinen Mangel.“

Sanne Kurz, Rundfunkrätin, Bündnis90/Die Grünen

Im Oktober soll der neue Gleichstellungsbericht vorgelegt werden. Auch zur Diversität beim BR soll erstmals berichtet werden. Bleibt zu hoffen, dass den Worten endlich Taten folgen.

Pressemitteilung: Volksbegehren Pflegenotstand abgewiesen

Diskussionsrunde zur Situation mit Sanne Kurz, MdL München Ost und Andreas Krahl, MdL Sprecher für Pflege und Sennior*innen.

Im Oktober 2018 reichten die Initiatorinnen des Volksbegehrens „Stoppt den Pflegenotstand“ über 100.000 Unterschriften ein. Die Staatsregierung leitete das Volksbegehren wegen rechtlicher Bedenken an den Bayerischen Verfassungsgerichtshof weiter – und bekam Recht. Zu viele Aspekte ließen sich nicht auf Landesebene regeln. Doch die Probleme bestehen natürlich weiter.

Was sind die nächsten Schritte?

Was muss jetzt passieren? Wie ist der aktuelle Stand? Hat die Staatsregierung Initiativen gestartet, die Situation zu verbessern? Und wie sehen die Ideen der Grünen im Landtag aus?

„Auch wenn wir akzeptieren müssen, dass das Volksbegehren so nicht behandelt werden kann, haben sich die Probleme nicht aufgelöst. Die Situation ist für viele unverständlich und für Betroffene beängstigend.“

Sanne Kurz, Grüne Fraktion im Bayerischen Landtag

Die Staatsregierung muss Verantwortung übernehmen

Ihr war es daher wichtig, das aktuelle Thema weiter hoch zu halten. Ihr Kollege, der Fraktionssprecher für Pflege und Senior*innen und Referent der Veranstaltung, Andreas Krahl, findet deutliche Worte.

„Die Staatsregierung muss ihre Verantwortung annehmen, statt sie auf Gerichte abzuwälzen! Der Pflegenotstand betrifft uns alle und weitet sich ungehindert aus. Damit muss Schluss sein! Derzeit kommen 65 offene Stellen auf eine arbeitssuchenden Pflegefachkraft. Was das auf den Stationen und an ihrem Bett bedeutet, wissen die Menschen und fordern genau deshalb jetzt Lösungen, die schnell greifen.“

Andreas Krahl, Grüne Fraktion im Bayerischen Landtag

Input aus der Praxis durch Dr. Cinndik-Herbrüggen

Dr. med Elif Cindik-Herbrüggen, in deren Räumlichkeiten die Veranstaltung stattfindet, wird Input geben zur Problematik der Zulassung ausländischen Fachpersonals.

„Da werden zu viele Steine in den Weg gelegt, um ausgebildetes Personal aus dem Ausland schnell zu besetzen.“

Dr. med Elif Cindik-Herbrüggen

Die Veranstaltung findet am DO, 25.7.2019, um 19 Uhr im NPZ Riem statt.

Pressemitteilung: Grüne Bayern gründen Arbeitsgemeinschaft für SeniorInnenpolitik

Zum ersten Mal ist die Fraktion mit einem Stand auf der Messe „Die 66“ für Ältere und jung gebliebene präsent. – Partei ist zu Gast und gründet „LAG silberGRÜN“.

Deutschland wird immer älter, die Zahl der Menschen jenseits der 60 nimmt stetig zu. Im Jahr 2050 wird ein Drittel der Deutschen „60 plus“ sein. Dass die Gesellschaft immer älter wird, hat auch für grüne Politik enorme Relevanz. Um ältere Bürgerinnen und Bürger und ihre Bedürfnisse konsequent mitzudenken, gründen die Grünen Bayern jetzt die LAG „silberGRÜN“.

Grün Wählen lohnt sich auch für Senior*innen

Aus dem gleichen Grund haben Sanne Kurz, Landtagsabgeordnete der Grünen aus München Ost und ihr Murnauer Kollege Andreas Krahl, Sprecher für Pflege und Senior*innen in seiner Fraktion, einen Stand auf der 50+-Messe „Die 66“ gebucht, um ansprechbar zu sein und grüne Lösungen für ältere Menschen aufzuzeigen.

„Wir fanden es wichtig, als GRÜNE endlich auch bei dieser stetig wachsenden Bevölkerungsgruppe präsent zu sein. Die Messe liegt mitten in meinem Stimmkreis – da war es logisch, dass wir da hin müssen!“

Sanne Kurz, Grüne Fraktion im Bayerischen Landtag

„Ob Pflege, Sozialsysteme, Demografischer Wandel oder Selbstbestimmung in der zweiten Lebenshälfte: Wir GRÜNE haben da die besten Konzepte. Das wollen wir zu den Leuten vor Ort hintragen.“

Andreas Krahl, Grüne Fraktion im Bayerischen Landtag

Grüne Themen sind wichtig für Jung und Alt

Ob Grüne wirklich attraktiv sind für Seniorinnen und Senioren? Die Partei mit den jüngsten Wählern, die bei Erstwählern überdurchschnittlich gut abschneidet und bei Seniorinnen und Senioren kaum einen Stich macht?

„Die Neugier auf GRÜN ist ungebrochen, der Zulauf an neuen Mitgliedern riesig. Klar, dass in Zeiten von „Omas gegen rechts“ sich auch viele Menschen jenseits der 50 politisieren und sich Gedanken über drängende Fragen wie Artenschutz oder die Zukunft unseres Planeten machen. Gleichzeitig sind viele GRÜNE Kämpfer*innen der ersten Stunde inzwischen nicht mehr 20. Sie gestalten täglich mit. Das darf nach außen ruhig besser sichtbar sein.“

Sanne Kurz, Grüne Fraktion im Bayerischen Landtag

Wir fördern und unterstützen die Anliegen von Älteren

Auch Kerstin Celina, sozialpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, nimmt das Thema ernst.

„Wir GRÜNE sind eine Partei mit vielen jungen Mitgliedern und Wähler*innen.  Und wir haben eben nicht nur die junge Generation im Blick, sondern auch die Älteren, und gründen deshalb zeitgleich zur Messe „silberGRÜN“, ein parteiinternes Gremium, das die politischen Themen in den Vordergrund stellt, die ältere Menschen betreffen.“

Kerstin Celina, Grüne Fraktion im Bayerischen Landtag

Am 5. Mai, parallel zur Messe „Die 66“, will sich das Grünen-interne Arbeitsgremium gründen. Und wie das bei Grünen so ist, darf jedes Mitglied mitreden und dabei sein.

Pressemitteillung: Bürgerpreis 2019 mit 50.000 Euro dotiert

Der Landtag würdigt Bayerische Rettungskräfte. Sanne Kurz wirbt für Bewerbungen aus ihrem Stimmkreis im Münchner Osten

„RETTE UNS, WER KANN! Nachwuchs und neue Ideen für die ehrenamtlichen Rettungskräfte“ – Das ist das Leitthema des diesjährigen Bürgerpreises des Bayerischen Landtags. In der Ausschreibung findet Landtagspräsidentin Ilse Aigner mehr als nur lobende Worte für die Bayerischen ehrenamtlichen Rettungskräfte. Zu jeder Zeit und in allen Lebenslagen sei auf die freiwilligen Helferinnen und Helfer Verlass.

Ehrenamt bedeutet Verantwortung

Umso wichtiger sei es, diesen Bereich lebendig zu halten. Denn die enorme Verantwortung, der zeitliche Aufwand neben Schule und Beruf, Beobachtung durch Schaulustige – all das trage nicht zur Attraktivität bei.

„Dass sich Menschen in ihrer Freizeit aufopfern, sich aus- und fortbilden lassen, Verantwortung übernehmen und teils ihr eigenes Leibeswohl riskieren, um Anderen in Not zu helfen, finde ich eine der bemerkenswertesten Leistungen, die Menschen erbringen können. Daher freue ich mich riesig über das Thema des Bürgerpreises!“

Sanne Kurz, Grüne Fraktion im Bayerischen Landtag

Bewerberin*innen gesucht! Holen wir den Bürgerpreis in den Münchner Osten

Die vierfache Mutter würde den Preis sehr gerne in ihren Stimmkreis München-Ost holen und ruft Vereine dazu auf, sich zu bewerben.

„Jeder Verein, jede Einrichtung im Bereich des freiwilligen Rettungswesens, kann sich bewerben. Voraussetzung sind Pläne oder bereits eingeschlagene Wege, auf neue Art Nachwuchs zu finden, egal ob Jugendliche, Erwachsene oder Senioren.“

Sanne Kurz, Grüne Fraktion im Bayerischen Landtag

Denn Mädchen und Frauen sind nach wie vor unterrepräsentiert. Migrantinnen und Migranten könnten zudem über ein Ehrenamt einen riesigen Schritt der Integration gehen.

Interesse geweckt?

Auf www.buergerpreis-bayern.de finden Interessierte alle Infos rund um die Bewerbung! Der Bewerbungsschluss ist am 3. Mai 2019. Der Bürgerpreis 2019 ist mit 50.000 Euro dotiert.

Pressemitteilung: Politische Erzählcafès im Münchner Osten

Zuhören, wirken und ein Gespräch entstehen lassen.

Einem fremden Menschen die Zeit geben, etwas aus seinem Leben, etwas von sich zu erzählen, mit ihm und anderen Zuhörenden in einen Austausch gelangen – so könnte man das Konzept von Erzählcafés zusammenfassen.

Oft angewendet in der Erwachsenenbildung, hat die Idee auch eine wichtige soziale Komponente: Gesprächspartner*innen finden und Geschichten lauschen – Erzählcafés sind auch gesellschaftliche Teilhabe in einem geschützten Raum und durch eine Moderation getragen.

Sanne Kurz, Landtagsabgeordnete der Grünen aus München-Ramersdorf, möchte diese Form der Kommunikation gerne bekannter machen und plant im Jahr 2019 mehrere Termine im Münchner Osten.

„Fast alles ist politisch! Natürlich kann sich auch eine konkrete parlamentarische Idee aus solchen Treffen ergeben, aber das ist kein Muss. Leute aus der Politik sollten öfters auch einfach mal zuhören, ohne direkt Pläne zu entwickeln oder Dinge gleich abschließend zu bewerten. Mir ist auch das Miteinander einer Gesellschaft insgesamt sehr wichtig. Bürgersprechstunden vereinzeln und schärfen wenig den Blick für Anderes und Andere. Auch für junge Menschen ist es wenig attraktiv, zu einer Politikerin in ein Büro zu kommen. Erzählcafés sind für mich da ein Tor zu neuer Begegnung mit Politik – die Bürgersprechstunde 2.0!“

Sanne Kurz, Grüne Fraktion im Bayerischen Landtag


Die ersten beiden Termine finden in Bistro-Atmosphäre im März in Riem und Bogenhausen statt. Auf einen Kaffee und einen Tea-Time-Snack sind alle Gäste herzlich eingeladen! Die Teilnahme ist kostenlos.


MO 25.3.2019, 18:30 Uhr, “Das Wohnzimmer”, Heinrich-Böll-Straße 75, U2 Messestadt Ost
DI 26.3.2019, 19 Uhr, 186.events, Oberföhringer Straße 186, BUS 188/189 Muspilistraße
Um Anmeldung wird gebeten: www.sanne-kurz.de

Pressemitteilung: Führung durch den Landtag und Besuch einer Plenarsitzung

Führung durch den Landtag und Besuch einer Plenarsitzung. Sanne Kurz, Grüne Landtagsabgeordnete für den Münchner Osten, lädt neugierige Bürgerinnen und Bürger ein, bei einem Besuch des Maximilianeums einmal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

„Wer den Landtag einmal von innen sehen und eine Plenarsitzung vor Ort statt im Fernsehen oder Internet erleben möchte, sollte sich unbedingt anmelden. Für Politikinteressierte ist es bestimmt spannend zu sehen, wo die Fraktionen ihre Beratungen abhalten und wie eine Landtagssitzung abläuft!“

Sanne Kurz, Grüne Fraktion im Bayerischen Landtag

Außerdem freut sich die Abgeordnete und Filmemacherin auf das Gespräch mit den Gästen.

„Der direkte Austausch ist für mich in der Politik das A und O. Ich will insbesondere für Menschen in meinem Stimmkreis München Ost immer ansprechbar sein.“

Sanne Kurz, Grüne Fraktion im Bayerischen Landtag

Nach einem informellen Gespräch über ihre Arbeit lädt die vierfache Mutter ein zu einem kleinen Mittagessen in die Landtagsgaststätte ein. Im Anschluss gibt es eine Filmvorführung über das Maximilianeum, bevor es dann live in eine Plenarsitzung des Landtags geht, bei der auch Kurz mit von der Partie ist.

Termin des Landtagsbesuchs: DO, den 21.3.2019, von 12-15:30 Uhr. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich per Email an simone.wittmann@gruene-fraktion-bayern.de / Besucherinnen und Besucher müssen sich am Eingang ausweisen können.

Pressemitteilung: 100 Jahre Frauenwahlrecht Grünes Kino „Die Berufung“

Frauen, Film, Fete: 100 Jahre Frauenwahlrecht – ein fabelhafter Grund zu feiern!

„Viel ist in dieser Zeit erreicht worden, aber es liegt auch noch ein weiter Weg vor uns, bis Geschlechtergerechtigkeit gegeben ist. Der Film „Die Berufung“ zeigt, dass es sich lohnt zu kämpfen, und zwar für jede einzelne Frau, die etwas erreichen will!“

Sanne Kurz, Grüne Fraktion Bayerischer Landtag

Zusammen mit Eva Lettenbauer, frauenpolitischer Sprecherin der Landtagsfraktion, lädt sie deswegen ins Monopol-Kino ein. ‘Die Berufung‘ ist ein Film über das Leben und Wirken der US-amerikanischen Frauenrechtlerin und obersten Verfassungsrichterin Ruth Bader Ginsburg, einer Gallionsfigur für Frauenrechte.

„Eine Woche nach unserem Screening wird Ginsburg 86 Jahre alt. Sie bleibt im Amt, damit Trump auf ihren Posten nicht mit erzkonservative Gefolgsleuten nach berufen kann. – Die Positionen werden auf Lebenszeit besetzt, eine Nachbesetzung hätte Auswirkungen auf Jahrzehnte.“

Sanne Kurz, Grüne Fraktion Bayerischer Landtag

Im Anschluss an den Film können die Gäste mit den Politikerinnen und Vertreterinnen von ProQuote und den Cinematographinnen über Frauenrechte und Gleichstellung in Arbeitswelt und Medienbereich diskutieren und dann zusammen in den Weltfrauentag hinein feiern! – Der Eintritt ist gratis, die Veranstaltung barrierefrei für geh-, seh- und hörbehinderte Menschen.

Donnerstag, 7.3.2019
Monopol-Kino, Schleißheimerstraße 127 U2 Hohenzollernplatz, TRAM / BUS Nordbad

Einlass 20:30, Filmstart 21:00, Ende 1:00 Uhr

Pressemitteillung: „Der Sport schafft’s, der Sport macht’s“

Das ist das Motto des Bayerischen Integrationspreises 2019. Sanne Kurz ruft Vereine aus Münchens Osten zur Bewerbung auf.

„Sport ist eine Sprache, die jeder Mensch versteht und die damit eine unglaublich wichtige Rolle im Bereich der Integration spielt.“

Sanne Kurz, Grüne Fraktion im Bayerischen Landtag

Menschen aus den verschiedensten Kulturkreisen finden über den Sport zusammen, unterstützen und inspirieren sich gegenseitig.

„Die Freude an einer gemeinsamen Leidenschaft lässt Freundschaften entstehen – schöner kann die Einbindung von Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund gar nicht funktionieren.“

Sanne Kurz, Grüne Fraktion im Bayerischen Landtag

Bewerber*innen für den Integrationspreis aus dem Münchner Osten gesucht!

Filmemacherin Sanne Kurz ruft deshalb Vereine und Einrichtungen, Projekte und Initiativen, die Integration durch Sport möglich machen, in Münchens Osten dazu auf, sich zu bewerben (Bewerbungsschluss: 12.3.2019). Der Bayerische Integrationspreis ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert.

Das Bewerbungsformular ist unter https://gruenlink.de/1kkc zur Verfügung gestellt.

Pressemitteillung: Sanne Kurz auf Stippvisite in der Bahnhofsmission

Von der Klausurtagung direkt in die Bahnhofsmission: Für Sanne Kurz, Münchner Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, war die Stipp-Visite in der Regensburger Bahnhofsmission eine Herzensangelegenheit.

„Ich komme immer wieder gerne vorbei, weil man bei der Bahnhofsmission für alle stets eine offene Tür und ein offenes Ohr hat.“

Sanne Kurz, Grüne Fraktion im Bayerischen Landtag

Die Bahnhofsmissionen als Herzensangelegenheit

Die Sprecherin für Kultur und Film hatte vor ihrer Zeit als Abgeordnete im Bayerischen Landtag schon oft mit kirchlich getragenen Einrichtungen zu tun.

„Bei meiner langjährigen Zusammenarbeit mit den bayerischen Bahnhofsmissionen habe ich immer wieder hautnah erlebt, wie wichtig die Arbeit an den Bahnhöfen vor Ort ist.”

Sanne Kurz, Grüne Landtagsfraktion im Bayerischen Landtag

Sie war vor einigen Jahren für die Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern mit dem vom katholischen Frauenfachverband IN VIA Bayern e.V. initiierten Kunstprojekt “Wanderbank” u.a. auch bei der Regensburger Bahnhofsmission zu Gast. Dabei hat sie das niederschwellige Hilfeangebot für Menschen in Not, die oft am Rande der Gesellschaft leben, genauso schätzen gelernt wie den Service für Reisende, die unterwegs Unterstützung brauchen.

“Ich selbst bin mit meinen Jüngsten immer gerne Gast der Bahnhofsmission und habe dort z.B. auf Reisen auch die Wickelmöglichkeit genutzt.”

Sanne Kurz, Grüne Fraktion im Bayerischen Landtag

Die Arbeit in den Bahnhofsmissionen ist ohne Ehrenamtliche nicht zu stemmen

Im Gespräch mit der evangelischen Leitung der Einrichtung, Susanne Mai, ging es um die Öffnungszeiten genauso wie um die Personalsituation: Auch in Regensburg könnte die Arbeit am Bahnhof nicht ohne Ehrenamtliche geleistet werden. Die Abgeordnete sieht sich jetzt als Multiplikatorin:

“Es freut mich sehr, dass ich mein Wissen um diese sehr wichtigen Anlaufstellen in bayerischen Bahnhöfen jetzt gemeinsam mit unserer Sprecherin für Soziales, Kerstin Celina, in den Landtag tragen kann.“

Sanne Kurz, Grüne Fraktion im Bayerischen Landtag

Mehr Infos zu den Bahnhofsmissionen

Die Bahnhofsmission Regensburg ist eine ökumenische Einrichtung der katholischen und evangelischen Kirche. Die Träger der Bahnhofsmission sind IN VIA Regensburg e.V. und das Diakonische Werk Regensburg e.V. Bayernweit haben 13 Bahnhofsmissionen ihre Türen für Menschen in Not geöffnet. Jährlich werden hier über 250 000 Kontakte mit Hilfesuchenden gezählt – Tendenz steigend. Rund 40 haupt- und 300 ehrenamtlich Mitarbeitende leisten etwa ein halbe Million Mal Hilfe in den größtenteils ökumenisch getragenen Einrichtungen, die sich über die Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Bahnhofsmissionen in Bayern vernetzt haben.

Pressemitteilung: Nachbarschaftstreff rund um den Piusplatz

Der Frühling ist da! Der Winter und viele unachtsame Menschen haben jede Menge Müll hinterlassen, Plastik verunziert aller Orten Wiesen und Spielplätze, Unrat liegt in Parks und auf Grünflächen. Sie wollen etwas tun, wenn die Bienen summen, aber außer Plastikmüll nichts Buntes vorfinden? – Da sind Sie in München richtig! Aktive Nachbarschaften nehmen das Problem hier kurzerhand selbst in die Hand und organisiert ein „Ramadama“. „Aufräumen tun wir“ könnte man frei ins Hochdeutsche übersetzen, wenn Alt und Jung, Groß und Klein, bewaffnet mit Handschuhen, Mülltüten und Greifzangen losziehen und München wieder lebenswert machen.

Jetzt war es rund um den Piusplatz in Berg am Laim soweit. Gleich drei Nachbarschaftstreffs der MAGs hatten sich zusammengetan, um die vom Abfallwirtschaftsamt aufgestellten Container zu füllen. Mit an Bord auch die Abgeordnete Sanne Kurz, die neben Ramersdorf-Perlach auch die Messestadt, Trudering, Bogenhausen und Berg am Laim im Landtag vertritt.

„Wenn ehrenamtliches Engagement auch noch die Gemeinschaft stärkt und gut für Tiere und Natur ist, muss man es unterstützen! Da sammle ich auch gern mal Müll.“

Sanne Kurz, Grüne Fraktion im Bayerischen Landtag

Isabel Maurus vom Nachbarschaftstreff der MAGs freut sich über die diversen Teilnehmer*innen.

„Wir freuen uns, dass auch heuer wieder eine komplette Kindergartengruppe die vielen Helfenden verstärkte. Es ist jedes Jahr toll zu sehen, wie Familien, Männer, Frauen, Menschen aller Herkunft und jeden Alters sich zusammen tun und etwas schaffen!“

Isabel Maurus, Nachbarschaftstreff der MAGs

Letztes Jahr fand sich inmitten des Unrats sogar ein Ehering! Wir sind gespannt, was heuer noch gefunden wird…

Wer selbst einen Ramadama organisieren will oder einmal dabei sein möchte, findet hier alle Informationen: https://www.awm-muenchen.de/umweltverantwortung/ramadama.htmlhttps://www.awm-muenchen.de/umweltverantwortung/ramadama.html
Mehr zu den Nachbarschaftstreffs der MAGs hier: https://mags-muenchen.de/nachbarschaft-staerken/

Pressemitteilung: Grünes Kino – „Back to the Fatherland“

Was kommt heraus, wenn sich die Enkelin eines Holocaust-Überlebenden und die Enkelin eines Nazi-Offiziers treffen? Eine intensive Freundschaft und ein berührender Dokumentarfilm.

„Back to the Fatherland“ heißt der Film über zwei junge Frauen, Israelis die eine, Österreicherin die andre, die beschließen im Land der Täter zu leben. Um zu verstehen. Gräben zu überwinden. Eine Zukunft zu schaffen.

Dazu lädt die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen ins Maximilianeum ein. Die beiden Filmemacherinnen Gil und Kat sind ebenfalls anwesend und diskutieren im Anschluss mit den Gästen. Aus der Fraktion der Grünen gestalten den Abend:

„Täter*innen-Schaft geht weit. ‚Wir haben ihn ja alle gewählt‘ hat mir meine Oma einst bestürzt ihre Erinnerung zur Machtergreifung berichtet – sie war Sozialdemokratin und selbst schockiert.“

Sanne Kurz, Grüne Fraktion im Bayerischen Landtag

Deswegen sei der Film auch so besonders, weil er so wichtig ist. Heute, angesichts der aktuellen Vorkomnisse in Frankreich, mehr denn je.

„Denn Antisemitismus darf nie mehr gewinnen, Juden und Jüdinnen müssen hier bei uns sicher leben können!“

Sanne Kurz, Grüne Fraktion im Bayerischen Landtag
Der Trailer zu „Back to the Fatherland“

„Back to the Fatherland“ läuft am 25.2.2019 um 19 Uhr im Rahmen des „Grünen Kino“ im Bayerischen Landtag.
Eine vorherige Anmeldung ist zwingend nötig über https://gruenlink.de/1kox oder per Mail an Simone.Wittmann@gruene-fraktion-bayern.de. Es besteht Ausweispflicht am Landtagseingang.