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WANTED: Corona-Hilfen für Solo-Selbständige

Baden-Württemberg hat sie, NRW hat sie, und sogar das kleine Schleswig-Holstein lässt sich nicht lumpen: Hilfen für Solo-Selbständige, die von der GroKo in der Corona-Krise bisher komplett alleingelassen wurden, gibt es inzwischen überall in der Republik. Nur in Bayern schauen die Betroffenen weiterhin mit dem Ofenrohr ins Gebirge.

Eine Chronologie der Traurigkeiten, Peinlichkeiten und Enttäuschungen:

Chronologie der Peinlichkeiten

Ob der Gipfel der Bosheiten und der Ignoranz der stellvertretende Ministerpräsident Hubert Aiwanger war, der auf dem Odeonsplatz den Schaustellern bei deren Demo als Gastredner Unternehmerlohn versprach und zwei Stunden später im Plenum des Bayerischen Landtags eben diese unsere Forderung lächelnd ablehnte?

Hoffnung?

Ob es Hoffnung gibt, jetzt, wo Olaf Scholz gut Wetter machen will für seine Kanzlerkandidatur und auf einmal unter dem Label „Dialog mit Olaf Scholz“ davon fabuliert, „Veranstaltungswirtschaft, Kultur, Messewirtschaft und auch Schausteller mit gezielten Hilfen stärker unterstützen“ zu wollen?

Ich weiß es nicht. Geld wäre noch da. Alleine aus den Künstlerhilfen flossen 120 Millionen Euro zurück ins Staatssäckel. 900 Millionen Corona-Hilfen will Söder für seine High-Tech-Agenda einfach abziehen. Ich weiß nur, dass wir morgen im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst wieder kämpfen werden, am Donnerstag im Wirtschaftsausschuss, Ende Oktober auf der Kultur-Demo in München. Bis dahin?

Unterstütze die, die in Bayern vergessen wurden in der Krise!

Buche eine Musikerin für Deinen Geburtstag, nur für Dich, ganz Corona-konform. Lasse von einem Fotografen Bilder machen. Spende der Urheberin für die rechtefreien Bilder, die du kostenfrei von Pixabay pflückst, kaufe den Film. Und teile unsere Grünen Forderungen, z.B. auf Facebook oder Instagram. – Danke.